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Alle Artikel vom Juli 2011

Eine ganze Stadt als Spielorgel

Michaela Ambos, 20. Juli 2011, Jetzt kommentieren

Wie klingt eine Stadt? Diese Frage kann man philosophisch angehen oder sich sogleich über den Lärmpegel einer Großstadt beschweren oder man setzt wie der Künstler Akko Goldenbeld die reale Skyline tatsächlich als Instrument ein. Genau dies schuf er aus dem niederländischen Eindhoven und verwandelte die Höhen und Tiefen der Gebäude dieser Stadt gleichsam in Töne.

Eine ganze Stadt als Spielorgel

Er platzierte hierfür ein maßstabgetreues Modell auf einer hölzerne Rolle, welche beim Drehen mit jedem Haus jeweils eine Taste eines Klaviers erklingen ließ.

Eine ganze Stadt als Spielorgel

Im Prinzip also eine überlebensgroße Spielorgel, welche den dreidimensionalen Plan der Stadt mit all seinen Plätzen und Bauwerken in ein hörbares Erlebnis verwandelt.

Eine ganze Stadt als Spielorgel

“Stadsmuziek” schafft so abhängig von Größe und Form der Häuser als auch den Abständen zueinander den Soundtrack der Stadt Eindhoven. Dieser mag bisweilen eigenartig und vielleicht nicht sonderlich melodisch klingen, jedoch absolut einmalig. Und welchen Ton würde wohl Ihr Gebäude in Ihrer Stadt ergeben?

via + Bilder: designboom, Design Academy Eindhoven/René van der Hulst

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Fake Baker, Chet Faker

Martin Riedl, 20. Juli 2011, Jetzt kommentieren

Blackstreet, das war der R&B von vor 15 Jahren. Bei dem Grammy-prämierten Song der Gruppe, “No Diggity“, war schon damals dabei, wer auch heute noch einer der Hauptprotagonisten im Hip-Hop ist: Dr. Dre. Blackstreet kamen damit quasi über Nacht auf Platz eins der Billboard Charts.

Nun hat sich Chet Faker, ein Sänger und Produzent aus dem australischen Melbourne, an dem Stück versucht. Man könnte meinen: Eine Nummer, der nichts mehr abgewonnen werden kann, etwas abgenutzt, etwas alt. Doch weit gefehlt. Faker erzeugt mit seiner Version nun etwas, das man in unserer Internetgeneration wohl „Buzz” nennen würde. Innerhalb kürzester Zeit stieg die Nummer auf Platz eins der Charts des Musikblog-Aggregators Hype Machine. Zu Recht, denn Faker verwandelt No Diggity in eine smoothe Downtempo-Nummer mit souligen Vocals.

In einem Interview mit dem australischen Blog allidoislisten erklärte Faker, dass er No Diggity in nur zwei Stunden aufgenommen habe. Nach einer langen Nacht soll er um fünf Uhr morgens heimgekommen sein, und wie ein Verrückter begonnen haben, aufzunehmen.

Mit „Chet Faker” will er seine Musik erstmals in eine spezifische Richtung trimmen, denn zuvor hatte er sich nie auf einzelne Stile festgelegt. Der Name Chet Faker ist dabei eine Referenz an Chet Baker - „kind of seen as the James Dean of the Jazz world”. Das mag etwas großspurig klingen, Faker will aber nur - ähnlich Baker - sich des Bildes bewusst sein, welches das Publikum von ihm hat, und danach spielen. Weiters erklärt er in dem Interview, Musik wäre für ihn immer ein natürlicher organischer Prozess. Ein Projekt, bei dem erstmals eine Richtung vorgegeben ist, sei für ihn nun so, als würde er es für sich selbst fälschen.

Während sich Mr. Faker den Kopf über solchen Gedanken zerbricht, ist die wohl entscheidendere Frage: Wann veröffentlicht Faker endlich die nächsten Stücke?

via: allidoislisten.com

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Shopping mit Event-Charakter: w?atf-PopUp-Store bis Samstag, den 30. Juli in Wien

Michaela Ambos, 19. Juli 2011, Jetzt kommentieren

What about the future oder auch kurz w?atf - diese Frage stellt man sich zum Thema heimisches Design im temporär eröffneten, gleichnamigen PopUp-Store im Freihausviertel nahe des Wiener Naschmarkts. Und die Zukunft sieht wahrlich gut aus, wenn man durch den gemütlichen sowie großzügigen Laden schlendert und das Sortiment aus Mode, Schuhen, Accessoires, Hüten aber auch Musik, Magazinen, Büchern und Kunst durchstöbert.

What about the futureWhat about the future

Und gefällt einem die Einrichtung, kann man diese ebenso gleich einpacken lassen: Das gesamte Shop-Inventar, von den stilechten Sechziger-Jahre-Fauteuils bis hin zur Beleuchtung kann alles, was nicht niet- und nagelfest ist, eingekauft werden.

What about the future PopUp-StoreWhat about the future PopUp-Store

Gründerin Sonja Weinstabel startete ihr Projekt 2008 und präsentiert seither nicht nur die Vielfalt der heimischen Designszene von jungen Talenten über bereits bekannte Namen, sondern ebenso innovative Shopkonzepte mit temporären Showrooms und PopUp-Stores für ein stets wechselndes Sortiment.

What about the future PopUp-StoreWhat about the future PopUp-Store

Wobei vor allem auf den zweiten Teil des Wortes “Shoppingerlebnis” Wert gelegt wird: Entertainment in Form von Fashion-Shows, Performances, Sample Sales, Release Partys, DJ-Sessions und Live Acts machen den Ort zur Inszenierung und das Einkaufen zu einem außergewöhnlichen Vergnügen.

What about the future PopUp-StoreWhat about the future PopUp-Store

Welches Programm Sie in den nächsten Tagen im w?atf-PopUp-Store erwartet:

  • Donnerstag, 21.07., 18:00-21:00: Fashion Performance by Shakkei, DJ Daniel Bemberger, Drinks
  • Freitag, 22.07., 17:00-21:00: Performance by Fashion Label ruins of modernity, DJs & Drinks
  • Samstag, 23.07., 12:00-20:00: Der kleinste Tingel Tangel Flohmarkt der Welt
  • Donnerstag, 28.07., 11:00-19:00: Kerstin Bennier Live Act, Drinks
  • Freitag, 29.07., 11:00-20:00: Fashion Label Mangelware Summersale, DJ Christoph, Drinks
  • Samstag, 30.07., 17:00-24:00: Grande Finale Party & Live Konzerte von Rokko’s Adventures und Wire Globe Recordings

What about the future PopUp-StoreWhat about the future PopUp-Store

What about the future - Laufzeit bis Samstag, 30.07.2011
Location: KunstRaum Sonnensegel, Preßgasse 28, 1040 Wien
Öffnungszeiten: Do. + Fr. 11:00-19:00, Sa. 10:00-18:00 (bei Veranstaltungen bis 22:00)

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Der Knopf, der alles wieder gutmacht

Michaela Ambos, 18. Juli 2011, Jetzt kommentieren

Ach, gäbe es doch so einen Schalter für alle Lebenslagen: Einfach draufgedrückt und alles, was schief gelaufen ist, wird automatisch wieder gerade gerückt.

Der Knopf, der alles wieder gutmacht

Der magische Button auf Make Everything OK setzt auf Knopfdruck sofort den Alles-Wiedergutmach-Prozess in Gang und bei wem selbst dann nicht wieder alles in schönster Ordnung ist, bei der oder dem ist dies dann laut Erstellenden der Website höchstwahrscheinlich Einstellungssache…

Bild: Screenshot Make Everything OK; via: The Presurfer

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Unser Album der Woche: Lemongrass - The 5th Dimension

Sandra Sonnleitner, 18. Juli 2011, Jetzt kommentieren

Unser Album der Woche: Lemongrass - 5th DimensionBerlin hat sich einen Namen gemacht, nicht nur als kosmopolitische Metropole, sondern auch als Heimat zahlreicher Produzentinnen und Produzenten elektronischer Musik. Nicht selten richten sich die Gedanken ohne Umschweife auf die Hauptstadt der Bundesrepublik, wenn aus Deutschland stammende Delikatessen der Elektronikszene das Thema sind. Mithin lässt die letzte Adresszeile des Labels Lemongrass Music ein wenig stutzen: Eselkamp im nordöstlichen Nordrhein-Westfalen.

In dieser eher ländlich anmutenden Kleindstadt mit knapp 26 000 Einwohnerinnen und Einwohnern gedeiht unter den Händen der Brüder Roland und Daniel Voss eine herausragende Veröffentlichung nach der anderen: Im Mai letzten Jahres das Wohlfühlalbum “5th Dimension“. Entscheidend zur Atmosphäre der Aufnahmen trägt nicht nur die durchgehende Geradlinigkeit der Werke, sondern auch die feinfühlige Auswahl der stimmlichen Untermalung bei. So ist beispielsweise Suzy Duffys Stimme innerhalb des Arrangements “Lucky” zugange und Karen Gibson Roc, eine aus Jamaika stammende New Yorkerin mit Hang zu kräftigen Klangwelten ist in gleich vier Stücken vertreten. Die Intention der Brüder Voss tritt bereits beim Einstieg deutlich hervor. Die Eröffnung “Crystal Mind” lädt zum Träumen ein. Diese Devise wird beibehalten und vor allem gegen Ende des Albums nochmals ausgebaut, womit die beiden Produzenten im Angesicht ihrer bestehenden Housealben ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen.

Hier zum Reinhören und Downloaden: The 5th Dimension - Lemongrass

Label: Lemongrass Music

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