Eine Stadt im Fashionfieber. Ohnehin wird Berlin laufend seinem Ruf gerecht, Heimat vieler Trendsetter zu sein, jedoch mit dem gestrigen Start der Berlin Fashion Week entdeckt man gewagte, einfallsreiche, kreative sowie gelungene Outfits auf den Straßen gleich en masse. So wird für fünf Tage fast die gesamte Stadt zum Laufsteg, große und vielleicht bald großwerdende Labels präsentieren ihre Kollektionen allen Modehungrigen auf zahlreichen Shows, Messen, Showrooms, Events und Ausstellungen.

Modisches Treiben am Fashionzelt

Wir haben uns - gemeinsam mit dem Fashionweek-Sponsor Vöslauer - auf den Weg nach Berlin gemacht und präsentieren Ihnen in unserem neuen Ressort “Modegenuss” einige Impressionen sowie unsere Höhepunkte des bestens besuchten Modezirkus.

Vöslauer auf der Fashion Week BerlinMittendrin in der Fashion Week Berlin

Ein Highlight des ersten Tages war sicherlich der Nachwuchsaward “Designer for Tomorrow by Peek & Cloppenburg Düsseldorf“, welcher dieses Jahr unter der Schirmherrschaft von keinem geringeren als Stargast Marc Jacobs, Fashion Director bei Louis Vuitton und wohl einer der einflussreichsten Designer unserer Zeit, steht. Erst zum vierten Mal verliehen, ist dieser Preis bereits ein bedeutendes Sprungbrett für junge Kreative, deren Teilnehmende eine sehr gute Chance bereit gestellt wird, in der Modeindustrie Fuß zu fassen und eine ordentliche Portion mediale Aufmerksamkeit abzubekommen.

Die fünf Finalistinnen und Finalisten aus über 150 Bewerbungen, Marc Buscha, Lena Hasibether, Jonathan Christopher Hofwegen, Alexandra Kiesel und Markus Schmiedbauer lieferten am Laufsteg fünf komplett unterschiedliche Kollektionen ab, welche sich dennoch in zwei entscheidenden Punkten wieder ähnlich waren: In ihrem Reichtum an kreativen Ideen sowie der Liebe für ausgefallene Details.

Gewinnerkollektion von Alexandra KieselGewinnerkollektion von Alexandra Kiesel

Die Gewinnerin des Jahres 2011, Alexandra Kiesel überzeugte vor allem mit ihrem Mut zur Farbe sowie kunstvoll geometrischen, nichtsdestotrotz stets tragbaren Formen. Sehr entspannt ist ebenso ihr schlichter aber umso sympathischerer Wunsch an diejenigen, die ihre Kleidung tragen würden: Sie sollen sich wohlfühlen.

Gewinnerkollektion von Alexandra Kiesel

Entspannt und zum Wohlfühlen sind sicherlich ebenso die puristischen Modelle der Designerin Karlotta Wilde, die sich auf wenige ausgewählte Farben wie schwarz, weiß und pink beschränkt und vor allem auf hochwertige Materialien wie Seide und Leder setzt. Diese Qualität macht sich in den fließenden Bewegungen der Stoffe bemerkbar und erweckt den Wunsch selbst in die schlichte Sommerkleidung mit den raffinierten Details zu schlüpfen.

Karlotta WildeKarlotta WildeKarlotta WildeKarlotta Wilde

Zum Underground führte - wie sollte es auch anders sein - zu später Stunde die U-Bahn: Der Fashion-Train des Underground Catwalk beherbergte eine Modenschau der anderen Art. Zu lautstarker Musik stolzierten und posierten die Models diverser Fetisch-, Rock’n'Roll-, Gothic- und Punk-Labels in einer bestens gelaunten Show vor jauchzendem Publikum.

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Mag man so manchen Catwalk nur mit heißbegehrter Einladung ansichtig werden, so gibt es allerdings immer mehr spannende Veranstaltungen, die öffentlich zugänglich sind. Das deutsche Modeblog Les Mads hat diese komplett und übersichtlich hier gesammelt: Events bei der Berlin Fashion Week ohne Einladung

Bilder: LoungeFM, Vöslauer, Josie loves

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