Wie klingt eigentlich eine Gurke? Oder ein Lauch? Richtig gelesen: “klingen” nicht “schmecken”. Eine kompetente Antwort auf diese Fragen kann Ihnen das erste Wiener Gemüseorchester geben beziehungsweise können Sie sich am 1.4. im Wiener Konzerthaus selbst ein Bild davon machen.

Aber wir wollen jetzt nicht mit den Sinnen durcheinander geraten: Die “Gemüsiker und Gemüsikerinnen“, wie sich das Ensemble selbst betitelt, bespielen bereits seit 1998 erfolgreich das Gurkophon, die Karottenblockflöte oder die Rettich-Marimba - also ausschließlich aus Gemüse bestehenden Instrumenten.

Vor jedem einzelnen Auftritt geht es für die Orchestermitglieder erst einmal auf den Markt um frische und saftige Klangkörper zu besorgen. Mittels Bohrer, Messer und Gurkenhobel werden daraus sodann die einzelnen Musikinstrumente hergestellt, welche für den einmalig gemüsigen Sound sorgen. Zu hören gibt es auf den außergewöhnlichen Konzerten sowie CDs einerseits Eigenkompositionen in Richtung Electro, House und Dub als auch Interpretationen von klassischen Stücken oder aktueller Songtitel.

Und zum Abschluss jedes Konzerts gibts doch noch etwas zum Schmecken, denn nach der musikalischen Präsentation bekommt das Publikum die Instrumente als Gemüsesuppe serviert - hoffentlich ein Genuss für die Ohren und für den Bauch.

via: musicaustria.at

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