Meditation für KinderUnter Kindermeditation versteht man Fantasiereisen, die den Kindern für einige Zeit Abstand zum Alltag schenken. Dadurch wird das Vorstellungsvermögen angeregt, wieder neue Kraft für den Alltag geschöpft und gelernt eigene Ideen umzusetzen.

Inhaltlich geht es um vertraute Element mit denen sich die Kinder identifizieren können. Diese dienen dazu, dass sie bewusster und sensibler durch den Alltag gehen. So wird ihr Einfühlungsvermögen gestärkt, was sich im Zusammensein in der Gemeinschaft positiv auswirkt. Kindermeditationen lassen sich in Schulklassen, Kindergartengruppen und Kursen wie autogenes Training und Yoga optimal einsetzen.

Bevor mit der Meditation begonnen werden kann ist darauf zu achten, dass die Kinder von keinen störenden Geräuschen, Bildern, Spielsachen oder ähnlichem abgelenkt werden. Weiters sollten sie mittels einiger Erklärungen auf die Fantasiereise vorbereitet werden. Einige Regeln, die während der Durchführung beachtet werden müssen sind ebenfalls ratsam. Hierzu zählen etwa, dass jeder an seinem Platz bleibt, nicht gegessen, getrunken oder gesprochen wird.

Die Meditation selbst sollte relativ kurz sein, da Kinder nicht lange ruhig sitzen und sich konzentrieren können. Anfangs nicht mehr als fünf bis sieben Minuten, später können es dann zehn bis fünfzehn werden. Eine kurze Einleitung hilft den Kindern sich darauf vorzubereiten, eine einfache Entspannung mit der Aufmerksamkeit auf Atem und Körper kann schon genügen. Erst dann kann die eigentliche Meditation beziehungsweise Fantasiereise beginnen. Am Ende werden die Kinder rückgeführt damit sie wieder in ihrem Alltag sind. Anschließend sollte man ihnen Zeit geben das Erlebte auszudrücken, entweder in einem Gespräch oder im Malen eines Bildes.

via: kindermeditationen; Bild: flickr/John-Morgan

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