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Eine neue Kategorie von Luxus

Von Sandra Sonnleitner am 22. Dezember 2010

Es sind bereits einige Stunden eiliger Autofahrt vergangen, auf der Sandpiste zwischen dem Ngrorongoro Krater im Norden Tansanias und der Serengeti. Die Hast mit der sich der Jeep die letzten Meilen fortbewegt hat, wird erst am Tor zum Nationalpark abgelegt und gegen gedämpftes Dahinschaukeln eingetauscht. Die Savanne reicht in allen Himmelsrichtungen bis zum Horizont und die weißsamtenen Wolken am Firmament muten verblüffend nah an.

Der Tag neigt sich dem Ende zu und die Eindrücke der letzten Stunden haben das Auge ermüdet. Der Staub der Savanne bedeckt die Kleidung und die Haut ist von Sonne durchdrungen. Auf den letzten Kilometern weicht das Grasland niedrigen Büschen bis die Sandpiste schließlich in eine von einer Allee gerahmte Asphaltstraße mündet. Hier im Norden des größten Nationalparks Tansanias liegt sie: Eine der komfortabelsten und eindrucksvollsten Unterkünfte, die die ohnehin beeindruckende Gegend zu bieten hat.

Die auf einer kleinen Anhöhe errichtete und gut in die Landschaft integrierte Bilila Lodge Kempinski bietet Kost und Logis auf höchstem Niveau. Die Fertigkeit zu bezaubern schöpft diese Logde aus der Divergenz zu ihrer Umwelt, die sich zwar nicht äußerlich, dafür umso mehr innerlich manifestiert. Das Überschreiten der Schwelle von der nahezu unendlich anmutenden Savanne in die gediegene Atmosphäre der Hotellobby, die in ungeahntem Glanz inmitten der sie umgebenden Wildnis strahlt, schürt unweigerlich Verblüffung.

Ebenso die über Stege in der weit verzweigten Anlage erreichbaren Zimmer und Suiten. Dabei verließ sich Kempinski hier nicht auf standardisierten 5-Sterne-Charme, sondern verlor den Standort der Lodge bei der Gestaltung des Interieurs nicht aus den Augen. Die Serengeti ist durch die sich bietenden Panoramen allgegenwärtig, sowohl in den Wohn- und Schlafräumen als auch im Badebereich.

Eine ähnliche Faszination ist auch der Gastronomiebereich imstande auszulösen. Die Restaurants der Lodge bieten aus einheimischen Zutaten kreierte Spezialitäten, deren kulinarische Hintergründe aus ganz Afrika stammen. Die Kapazität des Weinkellers lässt die Weinkarte im Umfang eines Buches erscheinen. Zudem findet der Abend im Restaurant auf stilsicherem Mobiliar und unter Begleitung afrikanischer Weltmusik statt.

Bilder: Bilila Lodge Kempinski