Unser Album der Woche: Jessica Gall - Little Big Soul
“Little Big Soul” ist der neuerliche Versuch einer eigentlich im Jazz beheimateten Künstlerin die Grenzen ihres Genres zu sprengen und in die Gefilde des Pop einzutauchen. Wie schon Cassandra Wilson versucht Jessica Gall bei ihrem Ausflug in die Welt der Popmelodien nicht sich dort anzusiedeln, sondern vielmehr ihre Eindrücke vor dem Hintergrund ihrer musikalischen Herkunft zu verarbeiten. Ihr Anliegen ist es, die Leichtigkeit der Popmusik mit der Komplexität des Jazz zu verschmelzen.
Dabei hat sich die Berlinerin mit dem bewegenden Timbre nicht rein auf ihre Intuition verlassen, sondern zusammen mit dem Produzenten Robert Matt und dem Pianisten Bene Aperdannier an prickelnden Arrangements getüftelt. Die Besonderheit ihrer neusten Kreation sieht Gall selbst in deren Zurückhaltung. Sie beschreibt “Little Big Soul” als etwas Kleines, mit einfachen Mitteln Entstandenes, das dennoch Größe hat.
“Little Big Soul” ist ein ruhiges, unaufgeregtes Album, das in seiner rhythmischen Verfasstheit und hinsichtlich Galls gesanglicher Leistung vielerorts an Norah Jones erinnert. Gall selbst hingegen sieht ihre Inspiration und ihre Vorbilder andernorts: Joni Mitchell, Ricky Lee Jones und Shirly Horn haben sie geprägt. Dennoch schlägt Gall mit ihrem ersten, mit Eigenkreationen gefüllten Album einen modernen Weg ein, den es sich lohnen könnte weiterzuverfolgen.
Hier zum Reinhören und Downloaden:

Label: Herzog Rec (edel)
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Massagen am Arbeitsplatz - ein Gewinn sowohl für Mitarbeitende als auch Unternehmen
Apple hat’s mal wieder vorgemacht und es bleibt zu hoffen, dass auch dieser Trend sich weltweit durchsetzen wird. Bereits seit 1985 ist es bei der Firma üblich, dass mobile Massageteams ins Haus kommen und die Mitarbeitenden direkt an ihrem Arbeitsplatz durchkneten.
Schließlich kommt heutzutage in den meisten unserer Berufe körperliche Bewegung zu kurz, wir sitzen starr vorm Computer oder bewegen uns arbeitsbedingt nur sehr einseitig. Und so ziehen die verschiedenen Berufsbilder verschiedene Krankheitsbilder und berufsbedingte, typische Verspannungen nach sich. Diesen jedoch könnte durch Massagen am Arbeitsplatz gleich vor Ort entgegen gewirkt werden und nebenbei noch für mehr Entspannung und Wohlbefinden für alle Mitarbeitenden gesorgt werden.

Aber das sind noch lange nicht die einzigen Vorteile - sowohl auf Seiten des Unternehmens als auch für die Gekneteten und nicht Geknechteten: Schon nach wenigen Minuten Massage steigert sich die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Man erlebt einen regelrechten Energieschub, stressauslösende Hormone werden abgebaut und der Job als weniger belastend empfunden.
Dank dieser Prophylaxe und Investition in die Gesundheit der Mitarbeitenden, sind weniger Krankenstände zu zählen, da diverse Verspannungen, die sich zu Schmerzen entwickeln können, regelmäßig gelockert und behandelt werden. Und schließlich fördert diese Anti-Stress-Therapie eine positive Bindung zum Arbeitgeber, sorgt für ein besseres Betriebsklima und somit für ein ordentliches Plus an Motivation.
Die Rechnung beinhaltet also eigentlich nur ganz viele Pluszeichen - und hiermit eine Aufforderung an alle Unternehmen, uns zwischendurch diese sinnvolle und entspannende Pause zu gönnen.
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Science Fiction in Ihrer Küche
Science ja, Fiction vielleicht nicht mehr lange: Möglicherweise übernimmt nämlich schon bald Ihre Küche selbst einfache Aufgaben, wie beispielsweise Nudelnkochen. Aber sehen Sie selbst - bewegte Bilder sagen mehr als Worte:
Verantwortlich für diese intelligente Wand ist Claytronics, ein Teilforschungsgebiet der Nanotechnologie und hierin werden intelligente, winzige Teilchen dynamisch zu realen Körpern beliebiger Form angeordnet - sogenannte programmierbare Materie.
Michael Harboun setzte diese Grundidee in einem praktischen Anwendungsgebiet um: Beim täglichen Kochen. Er kreierte die Living Kitchen, eine auf den ersten Blick völlig schlichte und glatte Wand, die sich jedoch bei Bedarf in Bewegung versetzt und quasi zum Leben erwacht.
Noch ist das Ganze ein bisschen Zukunftsmusik, denn bei derzeitigen Versuchen sind die Einzelteile einfach noch zu groß um den gewünschten, fließenden Effekt zu erzielen, aber wer weiß, was in ein paar Jahren in den Möbelhäusern an Küchenmodellen im Angebot sind. Und ob diese die Nudeln dann auch wirklich al dente auf den wohl ebenso vollbeweglichen Tisch bringen, wird sich noch zeigen.
via: NotCot
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Eine erste Vorschau auf die kommende Viennale
Vom 21. 10. bis 3. 11. 2010 ist es wieder soweit und fast ganz Wien sitzt verzaubert vor der großen Leinwand. Denn dann heißt es Viennale und heute gab es in einem Presse-Gespräch schon eine kleine Vorschau auf das, was uns im Herbst Cineastisches erwarten wird: Nämlich rund 130 Filme, die im Rahmen des Festivals zum größten Teil Österreich-Premiere feiern und dann auch das einzige Mal im Kino zu bewundern sind. Schließlich findet ein Großteil der Filme all zu oft keinen österreichischen Verleih und so ist die Viennale in vielen Fällen die einzige Chance, diese Perlen der Filmwelt im Kinosaal zu erleben.
Darüberhinaus gab es selten soviele Kurzfilme im Programm - doppelt so viele wie im letzten Jahr und darunter viele Vertreter aus heimischen Gefilden.
Ein großer Vorteil der Viennale ist, dass sich diese selbst kein übergeordnetes System in der Auswahl der Filme auferlegt. So ist jeder Film gleichwertig das Herz des Festivals. Oder um es mit den Worten von Viennale-Direktor Hans Hurch zu sagen: “Es ist Besonderheit und Luxus zugleich, dass sich die Viennale keinen allgemeinen Einschränkungen oder Reglements zu unterwerfen hat. Die Viennale ist weder Wettbewerbsfestival noch ist es ihr Anspruch, internationale Uraufführungen zu präsentieren. Sie ist weder auf spezifische filmische Formate wie dokumentarisches Kino, Kurzfilm oder Experimentalfilm spezialisiert noch ein klassisches Genre- oder Autorenfestival. Die Viennale ist nichts von alledem und dennoch all dies in einem zugleich. Darin besteht der Luxus, dass man sich frei bewegen kann in all den Formen, Formaten, Ideen und Vorstellungen von Kino. Frei, uneingeschränkt und neugierig.”
Trotzdem lassen sich in der heurigen Selektion ein paar Strömungen ausmachen, wie beispielsweise ein Fokus auf Komödien oder Erzählungen über Jugend in den verschiedensten Kulturen. Als besonders sehenswert erweist sich sicherlich die Retrospektive Eric Rohmers, in Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum: Einer der ganz großen Regisseure der Filmgeschichte, der nicht nur das französische Kino geprägt hat aber nichtsdestotrotz viel zu unbekannt geblieben ist. Sein gesamtes Werk gibt es vom 7.10. bis 4.11. 2010 zu bewundern und soll somit lebendig gehalten und einer jüngeren Generation vorgestellt werden.
Darüberhinaus können wir uns auf ein Tribut an die zu unrecht vergessene Ikone Larry Cohen, den stoischen Kameramann William Lubtchansky sowie Special Programs für noch junge Künstler wie den kanadischen Filmemacher Denis Côté oder den österreichischen Avantgardefilmemacher Siegfried A. Fruhauf freuen.
Und wer nun wieder Lust auf Kino bekommen hat: Der Vorverkauf beginnt am 16. Oktober 2010 - weitere Informationen finden sich auf Viennale.at.
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Einfach in den Sound hineinlegen
Solange wir noch den Sommer genießen, blasen wir uns Musik auf und legen uns, Füße hochlagernd, hinein. Nicht nur im übertragenem Sinne könnte man dies beim WiKi Inflatable iMusic Chair tun. Denn dieser riesige, aufblasbare Sessel lässt sich nicht nur an die Luftpumpe anstöpseln sondern auch an jeden beliebigen MP3-Player. Und so kann man sich einfach zurücklehnen und dank zweier integrierter Lautsprecher bequem und direkt in den Stereo-Sound hineinsetzen.

Zu erstehen bei Sound & Vision.



