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Alle Artikel vom August 2010

Die Rettung naht - Ars Electronica 2010

Michaela Ambos, 25. August 2010, Jetzt kommentieren

Ars Electronica 2010Tagtäglich erreichen uns neue Katastrophenmeldungen, die jedoch zumeist von uns Menschen selbst geschaffen wurden - sei es durch Umweltverschmutzung, Globalisierung oder sonst eines der ebenso häufig zu hörenden Schlagworte. Daher versammelt die heurige Ars Electronica unter dem Motto „REPAIR - sind wir noch zu retten” Pioniere und Visionäre aus aller Welt, die an Auswegen aus diesem selbstgegrabenen Dilemma suchen. Und absolut optimistisch setzt man auf den Slogan bewusst kein Fragezeichen, denn die Veranstaltenden sind davon überzeugt, dass diese nun hier nicht gestellte Frage, gemeinschaftlich mit einem klaren “Ja” beantwortet werden kann.

Ohne Pessimismus, sondern inklusive einem begeisterten und begeisternden Lustmachen auf einen Paradigmenwechsel werden in über 200 Konferenzen, Ausstellungen, Performances und Konzerten neue Technologien präsentiert, diese jedoch ebenso im Vorfeld kritisch hinterfragt.

Ein riesiger Pluspunkt zeigt sich dieses Jahr zudem in der Location: Wurden früher verteilt an verschiedenen Orten in Linz die Projekte vorgestellt, kann man 2010 das gesamte Festival ausschließlich in der Linzer Tabakfabrik, einem der schönsten Industriebauten Österreichs, erleben. 1930 bis 1935 erweitert von den Architekten Peter Behrens und Alexander Popp, wurde mit dem weitläufigen Fabrikkomplex eine der konsequentesten Industriebauten des Funktionalismus geschaffen und ist mit über sämtliche alle Etagen verteilten, unglaublichen 80.000 Quadtratmeter nicht nur Bühne, sondern als denkmalgeschütztes Bauwerk selbst Ausstellungsstück.

Auf ein Treffen mit Asimo

Ein weiterer Höhepunkt ist sicherlich ein persönliches Kennenlernen mit ASIMO, einem der am weitesten entwickelten Roboter der Welt. Und mit diesem stellt sich auch die Frage, wie Roboter unser alltägliches Leben in Zukunft beeinflussen werden? Was, wenn jeder und jede von uns bald einen ASIMO an seiner beziehungsweise ihrer Seite hat?

Verabschieden jedoch werden wir uns von Plastiktüte, Fernsehröhre, Verbrennungsmotor sowie Glühbirne. Und jenen und anderen einstigen Symbolen für Moderne und Fortschritt wird das „Requiem for Dying Species” gewidmet. Spannend darüberhinaus sind diverse Präsentationen zur Wahrnehmungsforschung, worin sich die Grenzen zwischen digitalem und realem Raum auflösen und welche beispielsweise Anwendung bei Computerspielen oder sonstigen Unterhaltungsindustrie findet.

Und auch die Musik kommt nicht zu kurz - von akustischen Instrumenten bis Elektronik ist alles vertreten: Mit der Langen Konzertnacht 2010 beispielsweise begibt man sich auf einen akustischen Spaziergang durch die Linzer Tabakfabrik, wobei auch die verschiedenen Räume als Instrument benutzt werden, wie etwa im Hochregallager, wo der Hall über zwölf Sekunden lang zu hören ist.

Der Fixpunkt Klangwolke visualisiert am 4. 9. ein vielleicht bahnbrechendes Eisenbahnprojekt der Zukunft. Zum Soundtrack von Peter Valentin wird dem Publikum ein Überschall-Event-Experiment vorgestellt: Baby Jet, ein unterirdischer Magnetzug, der im Vakuumtunnel mit Überschallgeschwindigkeit fährt und mit 1200 km/h zum Beispiel in neun Minuten von Wien nach Linz fahren könnte. Und dabei handelt es sich nicht einmal um Zukunftstechnologie, sondern all dies wäre bereits machbar und könnte in den nächsten Jahren den Flugverkehr, der ja auf bald knapp werdenden fossilen Ölreserven basiert, ablösen.

Und wem nach all diesen Erkundungstouren die Füße etwas schmerzen, der findet ebenso schnelle und entspannte Abhilfe im festivaleigenen Wellness-Bereich, wo man sich die zurückgelegten Kilometer einfach wieder wegmassieren lässt.

Weitere Informationen: Ars Electronica 2010
REPAIR - sind wir noch zu retten, 2. - 11. September / Linz, Tabakfabrik

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Gehen Sie auf eine Bilderreise durch eines der letzten, unentdeckten Gebiete der Welt

Michaela Ambos, 25. August 2010, Jetzt kommentieren

Wer schon einmal die Stille und Einsamkeit einer Wüste erlebt hat, weiß, dass diese ein absolut magischer Ort sein kann. Und ein bisschen dieser Magie versucht George Steinmetz für uns alle einzufangen: Zuletzt in der Rub al-Chali, zu deutsch “Leeres Viertel”. Diese auf der arabischen Halbinsel gelegene Sandwüste ist die Größte der Welt und größer als Frankreich, Belgium und die Niederlande zusammengenommen. Deren beinahe menschenleere Weite wurde nur wenige Male durchquert und noch weniger oft fotografiert - vor allem nicht auf die Art und Weise, die uns George Steinmetz präsentiert: Nämlich von der Luft aus mittels des leichtesten Fluggefährtes der Welt:

Diese einmalige photographische Reise ist unter dem Namen Empty Quarter: A Photographic Journey to the Heart of the Arabian Desert in Buchform erschienen und dessen atemberaubende Bilder nehmen uns noch einmal mit in luftige Höhen über dem flimmernden, alle erdenklichen Formen annehmenden Sand und seine Bewohner.

via: Glaserei

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Eine schnelle Eiswürfelspende

Michaela Ambos, 24. August 2010, Jetzt kommentieren

Quicksnap Ice TrayWas wären Cocktails ohne Eiswürfel - und vor allem, was wäre der Sommer ohne kühle Getränke? Aber die kleinen gefrorenen Wasserquadrate wollen nicht immer so, wie der oder die Cocktailmixende sich das vorstellt: Die Dinger wollen bisweilen nicht und nicht aus ihrem sie schöpfenden Behälter.

AufrittQuicksnap Ice Tray“: Denn diese simple Eiswürfelform beinhaltet einen eigenen Auslöse-Mechanismus, der jeden Erfrischungsbringer einzeln und mit einem einfachen Klick herauslöst. Und so können die Eiswürfel direkt in die Getränke befördert werden ohne diese jemals berühren zu müssen.

Zu erstehen über: Amazon; via: 7gadgets.com

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Städtetipps aus erster Hand

Karin Fanninger, 24. August 2010, Jetzt kommentieren

Städtetipps von den EinheimischenIn jeder Farbe, Dicke, Größe und von verschiedenen Verlagen gibt es die Reiseführer im Regal - was aber allen gemein ist: Der ein oder andere Tipp entpuppt sich als böse Touristenfalle. Wer sich die guten Empfehlungen lieber aus erster Hand holt, dem sei Spotted by Locals ans Herz gelegt.

Spotted by Locals ist ein web-basierter Reiseführer von Einheimischen, also den spotters, für Reisende. Aus 26 Städten Europas, von Amsterdam bis Zürich, berichten City-Blogger und -Bloggerinnen völlig kostenlos über die Vorzüge ihrer eigenen Stadt und verraten die ganz persönlichen Lieblingsorte fernab des touristischen Mainstreams.

Durch die breite Palette ist für jede und jeden etwas dabei, darunter Tipps zu Kunst, Kultur, Essen und Trinken, Unterkunft, Lokalen, Geschäften, Kaffeehäusern, grünen Idyllen und sonstigen Plätzen. Denn die Einheimischen müssen es doch am besten wissen.

via: whats wrong with the zoo; Bild: flickr/Amy M. Riddle

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Ein Film übers Glücklichsein

Michaela Ambos, 23. August 2010, Jetzt kommentieren

Fragen Sie irgendjemand auf der Straße, was sein oder ihr Ziel im Leben ist, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit “Glücklichsein” als Antwort bekommen. Aber was macht uns eigentlich glücklich? Was macht Glück aus? Geld? Freunde? Familie? Arbeit? Oder doch etwas ganz anderes? Genau diesen Fragen und noch mehr versucht die Dokumentation “HAPPY” auf den Grund zu gehen:

Auf einer Reise quer über den Globus befragt Regisseur Roko Belic einerseits Wissenschafter und Wissenschafterinnen, die sich in neurologischer und psychologischer Hinsicht mit dem Phänomen Glück beschäftigen, ebenso wie “einfache” aber dennoch außergewöhnliche Menschen aus 14 verschiedenen Ländern und versucht auch mittels derer berührenden Geschichten hinter das Geheimnis, des am meisten herbeigesehnten Gefühls der Welt zu kommen.

via: SwissMiss

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