Appetit bekommen?Nichts ist schöner, als Freundinnen und Freunde, Familie sowie sich selbst während der heißen Jahreszeit mit etwas Gegrilltem zu verwöhnen. Deshalb verwandeln sich während des Sommers selbst die unscheinbarsten Gärten und Hinterhöfe in gern frequentierte Grilloasen.

Leider wachsen mit dem Appetit auf Grillfleisch und Co oft auch die durch die Zubereitung fabrizierten Müllberge. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie diese ganz einfach vermeiden und gleichzeitig für eine gelungene Grillparty sorgen können.

  1. Der Grill: Einweg- und Wegwerfgriller haben zwar ihre Vorteile, allerdings eignet sich - wenn Sie nicht gerade unterwegs sind - ein einfacher, stabiler Grill aus Metall besser, da dieser öfter einsetzbar ist und Ihr Grillvergnügen erheblich erhöhen wird.
  2. Kohle ist nicht gleich Kohle: Wenn Sie normale Holzkohle bevorzugen, achten Sie darauf, dass sie DIN- oder FSC-zertifiziert ist. Diese Kohle wird in einem umweltfreundlichen Verfahren aus heimischem Rest- und Abfallholz hergestellt. Holzkohle ohne diese Kennzeichnung kommt hingegen oft aus fernen Ländern oder gar den Tropen.
  3. Feuermachen: Sollten Sie keine Grillanzünder oder Brandbeschleuniger verwenden wollen, dann verwenden Sie einfach einige leicht brennbare Materialien, wie zum Beispiel Watte, Baumwolle, Papier sowie kleine Holzstücke und Äste. Damit braucht das Feuer zwar etwa fünfzehn Minuten länger als mit Beschleuniger, ist aber weitaus umweltverträglicher. Die übrig gebliebenen Kohlen brennen beim nächsten Grillfest übrigens sehr viel schneller, also spricht nichts dagegen, diese wieder zu verwenden.
  4. Appetit bekommen?Was landet auf dem Grill? Hier empfiehlt es sich, regionale Produkte zu bevorzugen und auf die Bio-Zertifizierung zu achten. Diese sind zwar oft teurer als die Hausmarke vom Diskontladen um die Ecke, aber ihre Produktion, die kurzen Wege zwischen Hersteller und Verkäufer sowie der Verzicht auf Massentierhaltung, Antibiotika und Hormone schonen die Umwelt und darüberhinaus Sie selber.
    Es muss auch nicht immer Fleisch sein. Gemüse, Tofu, Grillkäse und Brot eigenen sich genauso zum Grillen - es gibt kaum ein Lebensmittel, welches man nicht auf den Griller legen kann.
    Wenn Sie sich für Fisch entscheiden, achten sie auf das MSC-Siegel. MSC steht für “Marine Stewardship Council”. Diese vom World Wide Fund for Nature (WWF) und Unilever gegründete Organisation setzt sich weltweit für nachhaltige, verantwortungsvolle Fischerei ein.
  5. Müllvermeidung: Mit der Müllvermeidung können Sie bereits beim Einkaufen beginnen. So hat das Kaufen von frischen Zutaten - abgesehen davon, dass Sie sich so nicht mit künstlichen Farb- und Aromastoffen den Appetit verderben - gegenüber abgepackten Lebensmitteln den Vorteil, dass durch sie wesentlich weniger Verpackungsmüll anfällt. Rezepte zum selber Marinieren Ihrer Koteletts finden Sie beispielsweise hier oder hier.
    Natürlich kann Müll nicht immer vermieden werden, aber mithilfe dieser Tipps lässt sich die Müllproduktion doch erheblich eindämmen und einem entspannten Grillfest steht so nichts mehr im Wege.

via: Paperblog; Bilder: flickr/ threelayercake; TheBusyBrain

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