Das neon-gelbe Shirt, der obligatorische Faust II und die Filterkaffeemaschine. Alles Dinge, die man trotz dutzender neuer Shirts, dem ungelesenen und verstaubten Faust I und einem funktionstüchtigen Vollautomaten anhäuft. Wenn Sie in dieser Vielfalt der Dinge leben und die wirklich wichtigen nicht mehr finden, gibt es eine Möglichkeit aus der Konsumhölle auszubrechen.

Vereinfachen Sie Ihr Leben

Mit Hilfe eines Wettbewerbs und Gleichgesinnten geht die Sache doch gleich viel leichter: Die Rede ist von der „100 Thing Challenge“. Sie kommt, woher sonst, aus Amerika, dem Land der unbegrenzten Konsummöglichkeiten. Erfunden wurde sie von Dave Bruno, wie er auf die Idee kam, können Sie hier nachlesen.

Anstatt im Überfluss der unnötigen Dinge zu leben, machen sich Menschen aus unterschiedlichsten Gründen ans Aussortieren und minimieren ihren Besitz auf nur 100 Dinge. Alles andere wird verschenkt, verkauft oder weggeschmissen.
Bei den 100 Dingen handelt es sich um eigenen Besitz, ausgenommen ist Kleidung, Haushaltsgüter und Gegenstände, die der ganzen Familie gehören, wie das Klavier oder das Auto.

Oft handelt es sich bei dem Angesammelten nicht nur um eine physische Last, die Platz einnimmt, sondern auch um eine geistige. Der Weg zur Altkleidersammlung mit der viel zu engen Jeans im Gepäck ist ein schwerer, auch wenn sie einem vermutlich nie wieder passen wird. So ganz hat man die verstaubte Erinnerung an die schöne Tragezeit noch nicht aufgegeben. In dieser Hinsicht macht sich Dinge-Abspecken doppelt bezahlt, physisch und geistig, man lässt Illusionen hinter sich und hat als netten Nebeneffekt Platz für Neues.

Ob als Zeichen gegen den Konsumwahn, aus Platzmangel oder um sein Leben samt Illusionen und unerfüllten Wünschen neu zu ordnen. Eine gute Idee ist es alle Mal und vielleicht ein Grund die Welt in einem Blog daran teilhaben zu lassen.

via: Time.com; Bild: flickr/ZachKlein

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