Kulinarik und sanfte Klänge im Burgenland
Ein Streifzug durchs burgenländische Neusiedl am See eröffnet zahlreiche Einblicke in futuristisch gestaltete Vinotheken und mancherorts auch in neuzeitlich konzipierte Gaststätten. Bestes Beispiel dafür ist die Mole West.

Die Optik des in den See ragenden Holz- und Glasbaus besticht durch Simplizität und Geradlinigkeit, wodurch ein starker Kontrast zu der sonst traditionellen Ausrichtung des burgenländischen Ortes entsteht. Erste Eindrücke die sich den Besucherinnen und Besuchern beim Betreten des Stegs zur Terrasse der Mole West bieten, sind der pittoreske Blick auf den See und die famosen Klänge, die aus dem Inneren des Restaurants erklingen. Die Musikauswahl der Mole West rahmt das besondere Flair eines Aufenthalts auf der Terrasse oder im Restaurant, denn es sind besinnliche Loungetöne die die Aussicht auf das Wasser und das Schilf begleiten.

Die Küche ist modern, entzieht sich aber nicht ihrer Umgebung und bietet in Einklang mit der internationalen Linie des Küchenchefs Wolfgang Ensbacher auch regionale Köstlichkeiten, die unter Verwendung frischer Zutaten entstehen. Für dieses Konzept wurde Ensbacher 2007 eine Gault-Maillau-Haube verliehen, die er seither erfolgreich verteidigt.

Darüber hinaus ist das Publikum trés chic und die Weinkarte umfangreich, mit einem ausgeprägten Burgenlandschwerpunkt. Jedes Jahr wird eigens für die Mole West ein Weißwein abgefüllt, bisher war dies stets der Welschriesling der Familie Koppitsch aus Neusiedl am See.




Es ist wirklich ein wunderschöne Platz. Ich war dort, und werde immer wieder gerne kommen (wenn ich in Österreich bin).