Just breathe
Babys beherrschen die richtige Atmung von selbst: Gleichmäßig dehnt sich ihr gesamter Oberkörper und Sauerstoff durchströmt sie. Mit der Zeit verlernen wir allerdings die perfekte Atmung, denn je mehr Aufregung oder Hektik wir haben, desto flacher und unregelmäßiger wird sie. Die Folge davon ist, dass uns schnell die Puste ausgeht. Richtiges Atmen jedoch kann und sollte man erlernen, schließlich ist es eine Art Wundermittel, mit welchem wir Stress, Verspannungen oder gar Kopfschmerzen abbauen können.
Die gesunde Bauch- und Lungenatmung funktioniert zu Beginn am besten im Liegen oder im Sitzen. Die Hände auf dem Bauch ruhend, atmen Sie langsam und tief durch die Nase ein und durch Mund und Nase wieder aus. Bei der Lungenatmung legen Sie Ihre Finger in die Vertiefungen unterhalb Ihrer Schlüsselbeine, atmen tief durch die Nase ein und wiederholen dies zehn bis fünfzehn Mal. Auf diese Weise bekommt Ihr Körper eine Extraportion Sauerstoff und lernt mit stressigen Situationen gelassener umzugehen.
Falls Sie an Verspannungen oder Kopfschmerzen leiden sollten, legen Sie Ihre vorher durch Reibung aufgewärmten Handflächen auf die betroffenen Partien. Atmen Sie die Luft tief durch die Nase ein und lenken Sie sie in den schmerzenden Bereich. Anschließend durch den Mund ausatmen.
In schwierigen, nervenaufreibenden Situationen, sei es im Job, in der Schule, an der Uni oder in einer Partnerschaft, kann uns die richtige Atemtechnik ebenfalls von großem Nutzen sein. Zur Vorbereitung legen Sie sich entspannt hin, schließen die Augen und atmen tief durch die Nase ein. Nach dem fünften Atemzug halten Sie inne und stellen sich die auf Sie zukommende Situation vor. Anschließend kräftig ausatmen, entspannen, locker lassen und vor allem auch bleiben.
via: lifetime; Bild: flickr/o.lee


