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Alle Artikel vom April 2010

Anatomisch korrektes Porzellan

Michaela Ambos, 30. April 2010, Jetzt kommentieren

Beim entspannten Picknicken, im Schneidersitz auf dem Boden, kann das gute Tafelgeschirr mit der neuen Körperhaltung nur bedingt mithalten und wird meist etwas unbeholfen auf den Oberschenkeln jongliert. Wohin bisweilen, eigentlich auf den Teller Gehöriges, dann auch abrutscht.

Lapware von Andrea Marin

Andrea Marin dürfte ein großer Fan von Picknicks sein und schuf Abhilfe für die ungelenke Nahrungsaufnahme im Grünen, in Form von Porzellan, welches sich an die anatomischen Gegebenheiten beim Am-Boden-sitzen anpasst. Auf den ersten Blick wirken die diversen Schüsseln etwas unförmig aber durchwegs organisch und entpuppen sich als absolut funktional.

Lapware von Andrea Marin Lapware von Andrea Marin

Jetzt muss diese Lapware nur noch von der Designidee in Produktion gehen und dann nichts wie ab in die Sonne und auf die Wiese mit uns.

via: Yanko Design

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In zwei Minuten durchs gesamte Museum of Modern Art

Michaela Ambos, 30. April 2010, 2 Kommentare

Flugticket und Eintrittspreis entfallen beim folgenden, inspirierenden Online-Spaziergang durchs legendäre MoMA, musikalisch unterlegt mit Mad Rush von Philip Glass. Chris Peck machte am 10. April 2010 ein Foto von jedem einzelnen Gemälde, welches zur Zeit im Museum of Modern Art in New York hängt und fügte diese in einem zwei Minuten und fünf Sekunden dauernden Film zusammen. Und so können wir in weiter Ferne dessen künstlerischen Schönheiten genießen - wenn auch im absoluten Schnelldurchlauf.

Es ist nur zu schade, dass es bei YouTube keine Möglichkeit gibt, die Videos zu verlangsamen, andererseits hat gerade diese Schnelligkeit, so dass man Schlag auf Schlag all diese inspirierenden Werke vor sich hat, eine durchaus hypnotische Wirkung.

via: TYWKIWDBI

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Paradiesische Lagunen unter der Erde

Michaela Ambos, 29. April 2010, Jetzt kommentieren

Wunder der Natur birgt die mexikanische Halbinsel Yucatán an sich schon zahlreiche. Aber ganz besonders hervorzuheben sind die sogenannten Cenoten, schachtartigen Einsturzlöcher in den Decken von Kalksteinhöhlen, welche darunter wunderschöne kleine Becken oder Lagunen beherbergen.

Cenoten in Yucatán

Der Begriff Cenote stammt von den Maya und oftmals bergen diese magischen Tropfsteinhöhlen eine vollkommen einzigartige Fauna und Flora, da manche Höhlen komplett abgeschlossen von der Außenwelt sind.

Cenoten in Yucatán

Eine der bekanntesten Cenoten ist Xkeken, welche auch touristisch erschlossen wurde. Durch kleinen Öffnungen an der Höhlendecke gelangen ein paar Sonnenstrahlen herein und präsentieren das türkise, glasklare Süßwasser. Ein wahres Paradies für Tauchende aber auch überhalb der Wasseroberfläche und dennoch unterhalb der Erde kann man sich kaum satt sehen.

Cenoten in Yucatán Cenoten in Yucatán

Hunderte wenn nicht tausende, dieser zum Teil noch unerforschten und daher regelrecht mystischen Höhlen birgt die Region. Im Durchschnitt etwa 20 Meter tief und mit Regenwasser gefüllt, reichen einige vereinzelte Cenoten sogar ein paar hundert Meter bis zum Grundwasserspiegel hinab.

Vermutlich stehen diese auch mit dem größten zusammenhängenden Unterwasserhöhlensystem der Erde in Verbindung, welches der ausschlaggebende Grund für die Entwicklung der ansässigen Maya-Zivilisation sein dürfte. Andere Hochkulturen profitierten von Flüssen wie dem Nil oder dem Euphrat, die Maya hatten eben ein unterirdisches Brunnen- und Bewässerungssystem. Und auch heute noch rettet das weitläufige Höhlensystem die üppige Vegetation bei lang anhaltenden Dürreperioden.

Cenoten in Yucatán

via: National Geographic;
Bilder: flickr/ Christian Horcel, Alaskan Dude, dMap Travel Guide

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Wie aus Worten und Geräuschen Musik wird

Michaela Ambos, 29. April 2010, Jetzt kommentieren

Hier ein Wort, da ein Ton und auf einmal wird daraus eine Melodie, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Pogo, ein australischer Electronic-Künstler, erschafft Erstaunliches aus bekannten Filmen wie “Terminator 2″, “Mary Poppins”, “Harry Potter” und einigen mehr: Er zerlegt diese dabei in kleinste Soundsegmente, setzt jene mit unglaublichem Rhythmusgefühl und auf originelle Art und Weise wieder zusammen und kreiert so neue und komplett eigenständige Songs. Sein bekanntestes Stück, eine Komposition aus Sounds vom Disney Film “Alice im Wunderland”, wurde über vier Milllionen Mal auf YouTube angesehen.

Sein letztes Werk aus dieser Riege ist nun “Upular”, re-arrangiert aus dem oscarprämierten Pixar-Werk “Up”:

Absolut faszinierend, was Nick Bertge, wie Pogo mit wirklichem Namen heißt, jeweils aus einem Film, den er sich vornimmt, hervorbringt. Und man fragt sich, wie oft man wohl diesen einen Film gesehen haben muss um all das aus ihm “herauszuhören”.

via: Spreeblick

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Laden Sie sich selbst zum Essen ein mit der Mitesszentrale

Michaela Ambos, 28. April 2010, Jetzt kommentieren

Eine überaus schmackhafte Art und Weise neue Bekanntschaften zu knüpfen ist die Mitesszentrale. Diese Plattform vermittelt nämlich hungrige Gäste an aufkochende Gastgeber und umgekehrt.

Mitesszentrale.de

Vollkommen privat und unabhängig gibt es bereits in Deutschland, Österreich und der Schweiz somit bunt zusammengewürfelte Abendessen, wo jeder jeden kennenlernt und ganz nebenbei eine Mahlzeit serviert bekommt. Einerseits eine gute Idee um seinen Freundeskreis zu erweitern, andererseits sicher auch ideal in einer fremden Stadt um Heimische zu treffen.

Der Vermittlungsservice online ist völlig kostenlos, ob die Gastgeber für ihre Kochkünste Geld verlangen oder nicht, bleibt diesen überlassen. Gleich auf der Startseite kann man gezielt nach Ort, Datum aber auch kulinarischen Vorlieben oder persönlichen Interessen des oder der Kochenden sowie der zukünftigen Tischnachbarn und Tischnachbarinnen suchen.

via: trnd.com

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