Der weltweit erste natürlich hergestellte Kaugummi
Sie pflegen unserer Zähne, erfrischen den Atem oder schmecken einfach nur gut: Kaugummis. Aber haben Sie sich schon einmal überlegt, dass Sie mit den kleinen Frischmachern tatsächlich Gummi, also Plastik auf Erdölbasis im Mund haben? Da könnte doch eine zertifiziert biologische, natürliche Alternative bedeutend besser schmecken.
Der weltweit erste Kaugummi, zu hundert Prozent hergestellt aus der naturbelassenen Gummibasis Chicle, die aus dem mexikanischen Chicozapote-Baum gewonnen wird ist nun auf den Markt gekommen und hört auf den Namen “Chicza”. Nur aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehend, mit biologischen Süßmitteln und natürlichen Geschmacksstoffen vermischt, ist dieser auch vollständig biologisch abbaubar. So einfach, wie sein Ursprung als Baum aus der Erde wächst kehrt er wieder zu ihr zurück, wie etwa fallende Blätter. Und somit ist hier auch die Frage, ob Verschlucken gefährlich wäre, vollkommen abgesichert. Ach ja, und keine Sorge: Imposante Blasen lassen sich hiermit selbstverständlich ebenso machen.
via: Biorama; Bild: flickr/helgasms!
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Louie Austens Amore - Ein Musikvideo der anderen Art
Louie Austen, der stets elegante Gentleman-Crooner, den man eigentlich nur im maßgeschneiderten Anzug und mit einem Cocktail in der Hand kennt, zeigt in diesem Filmchen einmal eine ganz andere, sagen wir einmal österreichisch entspannte Seite:
Zu sehen ist ein innenarchitektonisch eher fragwürdiges Wohnzimmer, zwei Männer betreten dieses - einer davon Louie Austen, dessen Anlitz wir jedoch nicht bewundern können, sondern immer nur seine Rückenansicht. Im Fernseher läuft ein Musikvideo - Austens “Amore“. Im besten Jetset-Ambiente, inklusive Motorboot, Bar und natürlich schönen Damen besingt er die italienische Liebe und zeigt die Leichtigkeit des Lebens in seiner luxeriösesten Form.
Das alles aber passiert nur auf dem minimalen Bildschirm. Im Vordergrund gibt es hingegen belangloses Geplaudere, wie dass beispielsweise der Karli noch unbedingt zurückgerufen werden sollte oder die gewichtige Frage “Warst beim Friseur?” wird in den Raum mit durchwegs biederem Charme geworfen. Dazu wird ganz klassisch Pizza und Bier bestellt und ein bisschen im TV-Programm gezappt - nur um wieder beim eigenen Video hängen zu bleiben.
In dieser Form war die visuelle Umsetzung von Amore allerdings nicht von Anfang geplant: Das Video im Video wäre nämlich eigentlich ohne Wohnzimmer-Mentalität über den Äther gegangen, wenn die Glamour-Variante nicht gar so ernst und glatt ausgefallen wäre. Also wurde dem Ganzen von Regisseurin Tina Schula in genau einem Drehtag noch eine ordentliche Portion Ironie übergestülpt und fertig ist das wunderbar trashige Musikvideo.
via: Falter
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Möbel für den öffentlichen Raum
Die Temperaturen steigen und schon zieht es uns alle nach draußen an die Sonne. Öffentliche Plätze und Parks werden zu gemeinschaftlichen Treffpunkten, wo sich Sonnenhungrige, Familien oder Mittagspausierende einfinden um es sich in der sonst vielleicht allzu grauen Stadt ein bisschen gemütlich zu machen.

Beliebte Sitzplatzmöglichkeit hierfür sind unter anderem Stufen. Und um diese einladender zu gestalten, kreierte der New Yorker Künstler und Designer Mark. A. Reigelman die sogenannten Stair Squares: Relativ einfache, leichte und widerstandsfähige Beistelltischchen, welche sich genau an die Treppen-Form anpassen und den Stufenhockenden somit Ablagemöglichkeit, Tisch oder auch weitere Sitzgelegenheit bieten. Eine simple Idee, welche den öffentlichen Raum gleich etwas bunter ebenso wie bequemer macht.

via: TrendsNow
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Das Spiel mit der Aufmerksamkeit
An einem kalten Jännermorgen, beginnt ein junger Mann in einer U-Bahn-Station in Washington Geige zu spielen. Für 45 Minuten gibt er sein Bestes, während über tausend Menschen an ihm vorbeihasten. Nach ungefähr drei Minuten bemerkt ein Mann die Musik, bleibt kurz stehen, geht aber sofort wieder weiter. Eine weitere Minute später wirft eine Frau einen Dollar in seinen Hut, ohne ihn jedoch dabei anzusehen.
In der gesamten Zeit, in der der Musiker spielte, blieben nur sieben Menschen stehen um ein paar Sekunden zu lauschen, 27 spendeten etwas, gingen aber einfach weiter - insgesamt kamen 32 Dollar zusammen. Als er zu spielen aufhört, scheint das auch niemand zu bemerken, keiner applaudiert.
Dabei bekam er noch zwei Tage davor Standing Ovations und die Tickets seines ausverkauften Konzerts kosteten mindestens hundert Dollar: Joshua Bell, einer der erfolgreichsten Violinisten unserer Zeit, spielte auf Bitte der Washington Post inkognito in der U-Bahn-Station Stücke von Bach auf einer echten Stradivari-Geige, deren Wert auf 3,5 Millionen Dollar geschätzt wird.
Im Rahmen dieses sozialen Experiments über Wahrnehmung stellte man sich folgende Fragen: Erkennen wir Schönheit zu einem unpassenden Zeitpunkt, an einem ganz gewöhnlichen Ort? Beachten wir diese überhaupt? Erkennen wir Talent in einem unerwarteten Kontext?
Und etwas, was einen wirklich zum Nachdenken bringt: Wenn wir nicht einmal einen Moment übrig haben, um einem der derzeit wohl besten Musiker der Welt auf einem der schönsten Instrumente, die je gebaut wurden, mit einem ausgefeilten Werk von einem der berühmtesten Komponisten aller Zeiten zu zuhören, was für andere Dinge verpassen wir noch in unserem Leben? Vielleicht sollten wir uns öfter von unserem Tunnelblick befreien und wieder einmal nach links und nach rechts sehen - oder in diesem Fall eben hören.
Der gesamte Bericht der Washington Post: Pearls Before Breakfast
via: Bits of Wisdom; Bild: flickr/ Михал Орела
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Das erste Hotel im Weltraum
Der Weltraum - unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010 und in nur zwei Jahren können Sie selbst ein bisschen der Abenteuer des Raumschiffs Enterprise nachspielen. Denn dann soll das erste Hotel im Weltraum seine schwerelosen Pforten eröffnen: Die Galactic Suite.

Um seinen Gästen ein absolut einmaliges und aufregendes Erlebnis zu bieten, hat das Team - oder vielleicht besser gesagt die Crew - hinter der Galactic Suite ein ausgeklügeltes Konzept ausgearbeitet, welches auch intensive Vorbereitungszeit auf sowie Erholungszeit nach dem Weltraum-Flug beinhaltet. Ganze sechzehn Wochen Training durchläuft man vor dem Take-off, wobei Sie nun nicht an allzu viel Anstrengung denken sollten. Dagegen spricht bereits die idyllische Südseeinsel, auf welcher die Vorbereitungen stattfinden sollen. Im All sind Sie dann bis zu sechs Tagen, danach gibt es noch einmal zwei Wochen Rekreationsphase.

Der Flug selbst ist sicher ein Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Erfahrung. Mit bis zu 28.000 km/h den Sternen entgegen zu rauschen, könnte wohl einer der aufregendsten Momente des Lebens werden. Atemberaubend ist aber sicherlich auch der Aufenthalt im Galactic Suite Space Resort mit Blick auf unsere Erde, ebenso wie auf die besagten unendlichen Weiten des Alls, welchen man nun zumindest ein Stückchen näher gerückt ist.

Das Raumschiff umkreist die Erde alle 90 Minuten und somit können Sie dank der riesigen Panoramafenster alle 45 Minuten einen Sonnenauf- und einen Sonnenuntergang erleben.

Die Besuchenden können sich entweder frei schwebend in den durchdesignten Räumlichkeiten bewegen oder sich mit sogenannten Velcro Schuhen, ähnlich der Modelle aus 2001: A Space Odessy, ein bisschen Schwerkraft weit weit über den Wolken erhalten.

Das Abenteuer hat jedoch natürlich auch seinen Preis: Die ersten Tickets werden um drei Millionen Euro verkauft - und die ersten Reservierungen sind bereits eingegangen.

Bilder: Galactic Suite; via: Been Seen



