Das Wien der 20er Jahre in Bild und Ton
Im Rahmen der Ausstellung „Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930″ im Wien Museum lädt das Max Nagl Quintett am Donnerstag den 25. März zu einem besonderen Abend ins Porgy & Bess:
Der Komponist und vielseitige Instrumentalist Max Nagl präsentiert sein 1999 entstandenes Programm „Café Electric”, welches seine Inspiration aus dem gleichnamigen, 1927 in Wien entstandenen, Film bezieht. Die darin spielende Marlene Dietrich sowie auch andere „Femmes fatales” dieser Zeit in Stummfilmen wie „Tabu” oder die „Die freudlose Gasse” inspirierten Max Nagl zu einem außergewöhnlichen Musik-Abend.
Das dem Programm zugrunde liegende Album “Café Electric” überrascht mit einer für Nagl ungewöhnlichen Leichtigkeit. Dennoch mangelt es ihm nicht an Abwechslung: Nagls Quintett bewegt sich fortwährend zwischen impulsiven musikalischen Ausbrüchen und sanfter Zurückhaltung. Die lockere Grundstimmung wird unentwegt von düsteren Klängen abgelöst und macht das Album so zu einem vielschichtigen Erlebnis, das in der Lage ist, Hörerinnen und Hörer unaufhörlich zu verblüffen. Max Nagl und sein Quintett werden es sich nicht nehmen lassen, derartige Stimmungen auch live zu erzeugen und den Abend im Porgy & Bess so zu einem musikalischen Abenteuer zu machen.
Im Anschluss an das Konzert ist Max Nagls Inspiration, Marlene Dietrich in ihrer ersten Hauptrolle im Wien der 1920er Jahre in „Cafe Elektric” zu sehen. Die musikalische Rahmung dessen wird - ganz klassisch - dem Pianisten Josef Novotny überlassen.
via: Porgy & Bess, Answers; Bild: www.maxnagl.at


