Der Kühlschrank, der Pflanzen wachsen lässt
Kräuter und Gemüse sind natürlich am besten, gesündesten und wohlschmeckendsten wenn diese wirklich frisch auf den Tisch oder in den Kochtopf kommen. Aber wer hat schon sein eigenes Beet, zum täglichen Ernten? Abgesehen davon, dass dieses einiges an Aufwand und Arbeit bedeutet, durchwegs einen grünen Daumen verlangt und im Winter denoch nichts zum Ausgraben unter der Schneeschicht vorhanden ist.
Aber wie wäre es denn, wenn ein guter alter Bekannter und schon jahrelanges Mitglied Ihrer Küche diese Aufgabe übernehmen würde?

Hanna Sandström schuf in Kooperation mit Green Fortune und Whirlpool einen Kühlschrank, der gleichzeitig Beet als auch Gärtner ist. Neben seiner ursprünglichen Funktion natürlich.
Eingekauftes Grünzeug hält sich bedeutend länger darin, da für die richtige Feuchtigkeit, Temperatur, Licht automatisch gesorgt wird, und kleine Pflanzen können sogar im Inneren des Gerätes wachsen und werden darin stets perfekt umsorgt. Sie müssen nur mehr die Ergebnisse der Mühen Ihres Küchengenossen pflücken und genießen.
Noch ist dieser Kitchen Garden nur in seiner Konzeptphase, aber vielleicht können wir bald alle die Früchte dieser grünen Idee ernten.
via: Yanko Design
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So klingt unser Sonnensystem
Unser Sonnensystem verpackt in eine Spieluhr: ”SolarBeat” von WhiteVinylDesign visualisiert die Umlaufgeschwindigkeiten der Planeten auf überaus minimalistische und melodische Art und Weise.
Nach jeder vollständigen Umrundung um die Sonne, gibt der jeweilige Himmelskörper quasi einen Ton von sich und so formen sich die hier zu hörenden Sphärenklänge. Etwas beschleunigt natürlich, sonst würde bekannterweise die komplette Runde der Erde ein Jahr benötigen, bei weiter außenstehenden Teilnehmern, wie etwa Pluto, der trotz Degradierung zum Kleinplaneten hier noch mit im Rennen ist, sind dies sogar ganze 248 Erdenjahre.
Bei Bedarf kann man auch noch etwas an Geschwindigkeit zulegen oder die Melodie noch verlangsamen um diese noch hypnotischer klingen zu lassen.
Zum Reinhören klicken Sie einfach auf das Bild oder den oben markierten Link.
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Das Bad der Königin
Etwas versteckt und nur über einen steinigen Wanderweg zu erreichen, liegt Queen’s Bath, eine natürliche aus Lavagestein geformte Lagune auf der Insel Kauaʻi auf Hawaii.

Der Weg dorthin ist an sich schon ein Erlebnis: Wilde Felslandschaften, gepaart mit üppiger Vegetation sowie dem einen oder anderen malerischen Wasserfall. Und schließlich, nach ungefähr fünfzehn Minuten Fußmarsch, erreichen Sie den Ozean und können bereits die fantastische Aussicht auf die Weiten des oft ungestümen Meeres sowie die zum Teil bizarr geformte steinerne Küste genießen.

Selbst bei wenig Wind und ruhigem Wetter, ist die Brandung beeindruckend und die Wellen tosen gegen die Felsen. In den Sommermonaten jedoch ist das Wasser innerhalb von Queen’s Bath, diesem natürlichen Swimming Pool, vollkommen ruhig und kristallklar. Dann ist der beinahe magische, wunderschöne Ort auch Heimat von Meeresschildkröten, die einfach so neben einem schwimmen und tauchen.
Philip Bloom hat im folgenden Film ein bisschen etwas von dieser Ruhe im Sturm und dessen Zauber eingefangen:
Queen’s Bath in Kauai from Philip Bloom on Vimeo.
Im Herbst oder Winter jedoch ist das Baden im Queen’s Bath nicht möglich - der Wellengang und die Naturgewalt des Ozeans wären zu gefährlich. Und allzuoft würde man die Lagune in dieser Zeit nicht einmal finden, wird diese dann doch von der Brandung verborgen um nur an wenigen Wochen im Jahr ihre Einzigartigkeit zu beweisen.
via: Glaserei; Bilder: flickr/ deeje; webshots/ honorab
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Der Blechbutler für den Mittagstisch
In Science Fiction Filmen sieht man sie immer wieder: Roboter, die den Menschen alle lästigen Arbeiten abnehmen. Ob es in der Zukunft tatsächlich so sein wird, dass die allseits bekannten Maschinenwesen für uns alles erledigen werden, ist schwer zu sagen.
Mit den Salt & Pepper Robots der britischen Designschmiede Suck UK jedoch kann man sich nun zu Hause am Esstisch schon einmal auf diese mögliche Zukunftsvariante einstimmen.

Die in Roboterform erhältlichen Salz- und Pfefferstreuer werden aufgezogen und dank der ihnen innewohnenden Mechanik setzen sie sich in Bewegung und gehen wie von allein zu den essenden Menschen hin. So muss man nicht einmal mehr aufstehen, wenn jemand den Salzstreuer benötigt, man zieht einfach nur den Roboter auf und lässt ihn losmarschieren.
Erhältlich online bei: Suck UK
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Unser Album der Woche: Sofa Surfers - Blindside
„Blindside” betiteln die Wiener mit dem eingängigen Downbeat ihr mittlerweile sechstes Album. “To be blindsided” kann man noch am ehesten übersetzen mit “aus heiterem Himmel getroffen werden”. Dabei ist die hier eingeschlagene rockigere und auch düstere Richtung gar nicht so komplett neu sondern durchaus eine Weiterentwicklung zum 2005 erschienenen “Roten Album“.
Schlagzeug und verzerrte Gitarren vermischen sich hier mit elektronischen, stoischen Beats sowie wiederkehrenden TripHop-Anklängen ebenso gekonnt wie mit Mani Obeyas warmen und soullastigem Sprechgesang.
Ihre Ursprünge in der Wiener Elektroszene lassen die Sofa Surfers dennoch immer durchklingen, man ergänzt diese eben einfach mit organischen, gitarrenlastigeren Elementen. Ganz deutlich zeigt sich dies an der ersten Nummer von Blindside, „Playing The Game”: Mit wabernden Downbeatklängen beginnend, erinnert der Titel durchaus an die Anfangszeit der Sofa Surfers, später verändern jedoch kräftiger Bass sowie Gitarre den Charakter des Liedes.
Reinen Chill-out darf man sich von diesem Album also definitiv nicht erwarten - dafür eine ordentliche Portion Energie mit eindrucksvollen, zivilisationskritschen Texten.
Hier zum Reinhören und Downloaden:
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Label: Monoscope Productions (rough trade)



