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Alle Artikel vom Februar 2010

Ein paar Tipps gegen Langeweile

Karin Fanninger, 23. Februar 2010, Jetzt kommentieren

Die Langeweile, umgangssprachlich auch Fadesse genannt, ist ein ungern gesehener Zeitgenosse, besonders im Büro. Mit sich bringt sie das Gefühl, die Zeit wende sich gegen uns; Minuten die sich hinziehen wie Stunden. Sie gilt als Gegenteil zu Spaß, Freude und Abwechslung.
Ein Grund dafür ist die Monotonie, die sich, früher oder später, im Arbeitsalltag einschleicht. Unsere Handlungen automatisieren sich, so nimmt man in der täglich wiederkehrenden Routine Tag ein Tag aus den selben Weg zur Arbeit, beginnt den Arbeitstag mit: Licht an, PC an, E-Mails checken.

Allein die Veränderung dieser Reihenfolge bringt frischen Wind in den Alltag und wirkt der Bildung von Langeweile entgegen, also verändern Sie Ihren Arbeitsalltag:

  • Entwickeln Sie neue Herausforderungen: Wir sind genau dann optimal motiviert, kreativ, produktiv, wenn uns eine Aufgabe nicht langweilt, aber immer noch herausfordert. Nur so lernen wir hinzu und behalten den Spaß am Job.
  • Räumen Sie auf: Das Genie überblickt zwar das Chaos, aber wer Ordnung auf seinem Arbeitsplatz schafft, schafft auch Ordnung im Kopf und es fällt uns leichter, neue Aufgaben zu beginnen und mit Altem abzuschließen.
  • Machen Sie Pausen: Wer arbeitet braucht auch Pausen um Energie zu tanken und danach wieder voll durch zu starten.
  • Trinken Sie mehr: Unseren Körper dürstet es täglich nach über zwei Liter. Das ist gut für den Stoffwechsel, den Kreislauf und wirkt sogar auf die grauen Zellen.
  • Mehr Licht: Gerade in der dunklen Jahreszeit nimmt die Müdigkeit schnell zu und die Motivation ab. Dafür verantwortlich ist das lichtabhängige Hormon Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert, es führt in erhöhter Form, durch Lichtmangel, zu Müdigkeit. Öffnen Sie daher Jalousie und Vorhänge oder organisieren Sie sich eine Tageslichtlampe.
  • Nehmen Sie sich nicht zu viel vor: Brechen Sie große Aufgaben in kleinere herunter, kleine Aufgaben werden lieber erledigt als sperrige Brocken. Damit sinkt auch die Wahrscheinlichkeit des Aufschiebens oder Prokrastinierens.
  • Machen Sie etwas Verrücktes: Machen Sie ein Dutzend Hampelmänner in Ihrem Büro oder ab ins Freie, um Ihren Kreislauf in Schwung zu bringen.
  • Gestalten Sie Ihr Büro um: Farbtupfer fürs Auge heben auch die Stimmung, auch Topfpflanzen oder Bilder peppen Ihren Alltag auf.

Oder Sie drehen den Spieß um und entdecken Langeweile als Möglichkeit abzuschalten und auf neue Gedanken zu kommen, da sie kreativ machen, den Horizont erweitern und uns vom Tunnelblick befreien kann.

via: karrierebibel.de; Bild: stock.xchng/Jean-Pierre Knapen

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Auf einen Kaffee mit einem Oscar-Preisträger

Michaela Ambos, 22. Februar 2010, 1 Kommentar

Auf einen Kaffee mit einem Oscar-PreisträgerErzählt haben wir Ihnen an dieser Stelle schon einmal von der sympathischen Aktion Coffee to help - Jeder Schluck tut Gut(es). Nun haben sich die findigen Köpfe dahinter aber noch etwas weiteres Besonderes einfallen lassen. Denn wie wäre es, wenn Sie zu Kaffee und Kuchen bei der einen odern anderen prominenten Person eingeladen wären?

Vier bekannte Gesichter, darunter Regisseur und Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky, stellen sich in den Dienst der guten Sache von Coffee to help und lassen sich quasi ersteigern, beziehungsweise können Sie bis zum 28. Februar 2010 für einen Platz am Kaffeetisch von Ihrer Lieblings-Prominenz mitbieten. Der Gesamterlös aller Versteigerungen kommt Kindern in Not zu Gute.

Wenn Sie also wissen wollen, wer seinen Kaffee mit Milch und Zucker oder doch lieber schwarz trinkt oder über aktuelle Projekte plaudern möchten, dann können Sie sich unter dem folgenden Link beteiligen: Ich will mitbieten

Bild: flickr/Siebbi; Coffee to help

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Unser Album der Woche: Massive Attack - Heligoland

Michaela Ambos, 22. Februar 2010, Jetzt kommentieren

Massive Attack - HeligolandGanze sieben Jahre haben uns Massive Attack auf ihr fünftes Studioalbum warten lassen, zwischendurch sogar ein fertig produziertes einstampfen lassen, weil sie Gefallen daran verloren hatte. Heligoland jedoch wurde vor diesem Schicksal verschont und beglückt nun unsere Gehörgänge.

Dabei überrascht die lange Wartezeit nicht wirklich, weiß man doch schon von den Vorgängeralben, dass sich das Duo aus Bristol, bestehend aus Robert “3D” Del Naja und Grant “Daddy G” Marshall, zu nichts drängen lassen und ihren Produktionen alle Zeit der Welt geben. Und diese entschleunigte Vorgehensweise hört man den perfektionistisch ausgetüftelten Kompositionen und Arrangements auch an.

Musikalische Unterstützung leistet dabei wieder die mittlerweile fixe Stimmgröße Horace Andy, aber auch Damon Albarn (Gorillaz, Blur), Tunde Adebimpe (TV On The Radio), Guy Garvey (Elbow), Hope Sandoval sowie Martina Topley-Bird. Damon Albarn greift zudem bei “Flat Of The Blade” zum Bass und bei “Splitting The Atom” in die Tasten, Adran Utley (Portishead) bei “Saturday Come Slow” zur Gitarre.

Beim ersten Reinhören erkennt man eindeutig das gefeierte Album Mezzanine wieder. Allzuviel Neues bietet Heligoland nicht, aber wenn man bedenkt, wieviele Menschen seit Jahren versuchen den Klang von Massive Attack zu imitieren oder sich von deren Musik inspirieren ließen, wird man sich erneut dessen Innovationskraft bewusst und freut sich über weitere wegweisende Variationen ihres TripHop-Themas.

Schwermut und Melancholie sind die vorherrschenden Grundstimmungen, wie seit Anbeginn Massive Attacks, darüberhinaus ist das Werk geprägt von stark reduzierten und dennoch hochkomplizierten Drum-Lines, jazzigen Percussions und Bläsersätzen, Klavier- und Streicher-Arrangements sowie den typischen, pulsierenden Bassläufen.

Für ein bisschen Leichtigkeit sorgt das gitarrenlastige “Psyche” oder das rührend minimalistische “Paradise Circus”, poplastig wirkt das von Damon Albarn gesungene “Saturday Come Slow”. Für einen Höhepunkt an Entspannung sorgt “Rush Minute” und mit “Atlas Air” findet sich ebenso ein Highlight zum Abschluss: Acht Minuten TripHop und Bristol in Reinkultur.

Im Programm von LoungeFM und hier zum Reinhören und Downloaden:
Massive Attack - Heligoland

Label: Virgin UK (EMI)

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Der Frühstückslieferservice

Michaela Ambos, 21. Februar 2010, Jetzt kommentieren

Der FrühstückslieferserviceEs geht doch nichts über ein entspanntes, ausgiebiges Frühstück - vor allem sonntags. Denken Sie nur an knusprige Semmeln, duftenden Kaffee, frische Croissants, saftigen Schinken und darf’s vielleicht auch ein Glas Sekt dazu sein? Aber dann geben leider Kühlschrank und wöchentlicher Einkauf nicht her, worauf man nun Appetit hätte. Was aber, wenn Ihnen die frischen Zutaten für Ihren Start in den Tag einfach an die Haustür geliefert werden?

Genau dafür ist nämlich der Lieferservice Easy Breakfast zuständig: Aus einer Auswahl von über 150 Produkten wählen Sie Gebäck, Getränke, Marmeladen, Müsli, Wurst, Käse oder was auch immer Sie nach dem Aufstehen glücklich macht, aus und am nächsten Morgen baumelt Ihr Frühstück schon an Ihrer Türe. Klingen und damit Aufwecken ist für den fürsorglichen Service nämlich tabu. Und dafür sind wir dankbar und kuscheln uns nochmal unter die Bettdecke.

Im Moment beliefert Easy Breakfast nur Adressen in Wien und teilweise dessen Umgebung, eine Erweiterung nach Niederösterreich ist aber bereits in Planung.

Bild: stock.xchng/ andres virviescas

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Keine Chance für Zeitdiebe

Sandra Naber, 20. Februar 2010, Jetzt kommentieren

Keine Chance für ZeitdiebeDruck oder Zeiten großer Beanspruchung werden sich im Berufs- aber auch im Privatleben nie ganz vermeiden lassen. Mittels richtiger Planung, ausgewählter Methoden, mehr Ordnungssinn und etwas weniger Perfektionismus ist es möglich, Stress und Anspannung vorzubeugen und unliebsame „Zeitdiebe“ auf ein Minimum zu reduzieren. Wie, das verraten wir Ihnen hier:

  • Halten Sie sich kurz was Besprechungen betrifft. Zeitsparender und effizienter als traditionelle Meetings sind „Stand-Up-Treffen“, bei denen sich die teilnehmenden Personen im Stehen austauschen. Solche Zusammenkünfte sollten auf 30 Minuten und zehn Leute begrenzt sein und eignen sich ausgezeichnet für einfache und übersichtliche Sachverhalte.
  • Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht für Perfektionismus, denn der Unterschied zwischen „gut“ und „sehr gut“ wird nur von den wenigsten Menschen erkannt und gewürdigt. Um aus etwas Gutem etwas sehr Gutes zu machen, benötigt man meistens unverhältnismäßig viel Zeit.
  • Setzen Sie sich Prioritäten und bewerten Sie die zu erledigenden Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit oder Dringlichkeit. Die am höchsten eingestuften legen Sie am besten auf den Vormittag, denn dann sind die meisten Menschen am kreativsten.
  • Da Ordnung besser als kreatives Chaos ist, legen Sie Papiere, Mitschriften und Post systematisch ab. Bis zu 15% der Arbeitszeit werden für Suchen, Finden, Ersetzen und nochmaliges Ausdrucken verschwendet.
  • Planen Sie nicht nur alles im Kopf, sondern schreiben Sie sich eine Liste mit Notizen. So finden Sie sich schneller zurecht und können mit den Gedanken auch schon einmal abschweifen.
  • Legen Sie gezielt Pausen ein, wenn Sie noch nicht müde sind. Diese erhalten die Konzentration und beugen Verspannungen vor. Außerdem sind kurze Unterbrechungen ein gutes Mittel gegen fortschreitende Ermüdung.

via: lifeline; Bild: flickr/marc_dmoz

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