Unser Album der Woche: Sade - Soldier of Love
Die Samtstimme ist zurück. Und mit ihr ebenso Stil, Eleganz und Anmut, komprimiert in zehn Titeln auf dem neuen Album “Soldier of Love“. Aber ganze zehn Jahre haben uns Sade auch warten lassen auf ihre einmalige Mischung aus entspanntem Soul, Jazz, Pop und Latin-Sound.
Zehn Jahre sind vergangen seit dem letzten Studio Album “Lovers Rock“, jedoch an der Bandbesetzung hat sich seit 1984 nichts verändert. Neben Paul Denman, Stuart Matthewman und Andrew Hale ist es natürlich immer noch Namensgeberin Sade Adu sowie ihre einzigartige und unwiderstehlich erotische Stimme, welche die hypnotisierende Wirkung und den Erfolg von Sade ausmachen.
Bereits ihre erste Single “Smooth Operator” machte sie im Jahre 1984 zu Weltstars und Sade wurde sinnbildlich für eine ganz besondere Ästhetik in der Popmusik. Jedoch in all den Jahren entstanden nur fünf Alben des Londoner Quartetts und das nun erschienene Oeuvre Nummer Sechs erinnert frappant an dessen Vorgänger “Lovers Rock”.
Vor allem Titeltrack und erste Single “Soldier Of Love” sticht hervor durch seine sanften HipHop-Einflüsse, den marschierenden Rhythmus und die etwas schnelleren R’n'B- und Funk-Beats. Beinahe klassische, aber auf jeden Fall typische Soul-Grooves erwarten uns bei “The Moon And The Sky”, “Skin”, versetzt mit Blues-Anteilen bei “Be That Easy” und “In Another Time”.
Allesamt wie aus einem Guss, muten die Nummern wie ein unaufgeregter, stimmiger, in sich geschlossener Zyklus an, welcher allerdings schon vor zehn oder mehr Jahren auf einem von Sades Alben Platz gefunden hätte. Doch das kann man der exzellenten Produktion nicht zum Vorwurf machen, denn die Musik wirkt nicht alt und stehengeblieben sondern vielmehr zeitlos.
Im Programm von LoungeFM und hier zum Reinhören und Downloaden:
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Label: No,Butyes! (Sony BMG)




