Segelschiff der Lüfte und zugleich schwebendes Hotel
Auf das Reisen der Zukunft lässt uns die Design- und Innovationsgesellschaft Seymourpowell einen ersten Blick werfen. Mit “Aircruise” schufen diese nämlich ein Konzept für ein gigantisches, aber dennoch elegantes Segelschiff der Lüfte.

Einerseits wird hier Solarenergie genutzt, andererseits ist auch ein Wasserstoffantrieb integriert, so dass Aircruise mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 140 km/h keinerlei CO2 in der Atmosphäre hinterlässt.

Aber das Schiff bietet nicht nur Fortbewegung sondern auch ein luxeriöses, schwebendes Hotel, mit welchem bis zu 100 Menschen in beispielsweise 37 Stunden von London nach New York oder in vier Tagen von Los Angeles nach Shanghai transportiert werden können.

In unserer heutigen geschwindigkeitsverliebten Zeit mag das langsam klingen. Das Motto war jedoch “Slow is the new fast”. Denn die Zukunft des Reisens soll sich doch nicht nur um wenig Platz für möglichst viele Passagiere und anstrengendes Fliegen drehen. Die Aussicht auf eine komfortable und stressfreie Hin- und Rückfahrt ist doch eine willkommene Abwechslung.

Der Weg ist wieder das Ziel. Auf dieser Reise mit dem Luft-Segelschiff werden einem faszinierende Aussichten durch riesige Fenster, wie auch gläserne Böden geboten. Schließlich fliegt Aircruise nicht in den Höhen vom normalen Luftverkehr und so könnte man das Geschehen darunter aus nächster Nähe beobachten. Und somit wird dem Flugreisen auch wieder die Romantik und das Abenteuer früherer Tage zurückgegeben.

via: Gizmodo; weitere Bilder auf flickr/ Seymourpowell
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Die Bettdecke mit ausgelagerter Handwärmung
Herrlich, sich an so einem faulen Wochenendtag ins Bett zu kuscheln und die Gesellschaft von einem guten Buch zu genießen. Jedoch die Arme und Hände erhalten nicht ganz das Rundum-Wärme-und-Weichheit-Privileg des restlichen Körpers denn mit irgendetwas muss man ja die Literatur - oder wahlweise auch Fernbedienung, Handy oder ähnliches - halten.

Damit sich aber keinerlei Extremitäten benachteiligt fühlen oder die armen Fingerspitzen auskühlen, hat die spanische Designerin Andrea Ayala Closa “Sleeve Blanket” in Kooperation mit Happiness in bed ersonnen. Bei dieser Decke sind eigene Ärmel für die vielseits beschäftigten Arme integriert, sodass diese bei jeder erdenklich möglichen Tätigkeit in der Horizontale gut gewärmt bleiben.

Und eine kleine Öffnung beim Zeigefinger ermöglicht dennoch etwas Körperkontakt und erleichtert einem das Umblättern.

via: Designboom
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Wie Wien sich in den nächsten Jahren verändern wird
Die Roadshow “Wien wächst” tourt zur Zeit durch die österreichische Hauptstadt um den Wienerinnen und Wienern einen Eindruck davon zu vermitteln, wie ihre Stadt sich durch die verschiedenen geplanten Bauvorhaben verändern soll. Vom 23. Februar bis zum 6. März gastiert diese beispielsweise nun in der Millennium City am Handelskai.
Das Thema der Ausstellung sind die größten Bauprojekte, welche derzeit in Wien in Angriff genommen werden. Vom neuen Hauptbahnhof, über die Seestadt Aspern bis hin zur U2-Verlängerung in Richtung Donaustadt werden Interessierten alle wichtigen Pläne vorgestellt.
So wird zum Beispiel gezeigt, wie man in der Innenstadt durch die spezielle Gestaltung der neuen Gebäude dafür sorgen möchte, dass diese gemeinsam mit der dort spürbaren Stadtgeschichte ein harmonisches Bild abgeben und so eine Symbiose aus alter und neuer Architektur erzeugen.
Die Projekte in den Zonen Erdberger Mais, Arsenal und Aspanggründe haben wiederum eine gänzlich andere Zielsetzung. Dort soll ein multifunktioneller Stadtteil mit modernem städtischen Erscheinungsbild in Verbindung mit einem innovativen Standortimage entstehen.
Urbanität, Internationalität und Innovativität sind hier die Leitmotive und zwar unter besonderer Berücksichtigung von alltagstauglichen, ökologisch wirksamen Gestaltungsregeln. Die Bevölkerung soll in die Planungsprozesse voll integriert werden, außerdem möchte man das Gebiet so gut wie möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschließen.

Eines der interessantesten Zielgebiete stellt das ehemalige Flugfeld Aspern dar. Dieses ist mit einer Fläche von 240 Hektar nicht nur das größte Stadt-entwicklungsgebiet innerhalb von Wien, sondern zugleich eines der größten Europas. Mit Aspern Seestadt wird dort ein urbaner Stadtteil entstehen, der auch außerhalb von Wien eine gewisse Bedeutung erlangen soll. Aufgrund der großen Nutzungsvielfalt - vom Wohnen über das Arbeiten bis hin zu Versorgung und Erholung - ist dort eine “Stadt der kurzen Wege” im Entstehen, welche zu hundert Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein wird.
Die Ausstellung “Wien wächst - Die 13 Zielgebiete der Stadtentwicklung” bietet eine Fülle an Informationen. Die einzelnen Texttafeln sind übersichtlich gestaltet, reich bebildert und leicht verständlich. Wenn man sich also über die neuesten baulichen Vorhaben Wiens informieren möchte, dann ist man bei dieser Roadshow an der richtigen Adresse.
via: Wien.at; Bilder: Wien wächst, Der alltägliche Wahnsinn
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Eintauchen in die Welt der Comics
Vom 25. Februar bis 5. März findet das bereits zweite NEXTCOMIC-Festival in Linz statt und macht die oberösterreichische Stadt nach der Kulturhauptstadt 2009 nun 2010 zur Comic-Metropole. Das in Österreich einzigartige Festival bietet eine spannende Mischung aus Ausstellungen, Comic-Börsen sowie Meet and Greets mit einigen Größen der Bilderwelt.

Heute um 16:00 Uhr finden beispielsweise Signierstunden mit Lokalmatador Gerhard Haderer und Nicolas Mahler (Stichwort: Flaschko) statt, um 17:00 Uhr mit Til Mette, Zeichner im stern und Gewinner des Karikaturenpreises 2009, und Kati Rickenbach.
Deren Werke sind natürlich auch in den Ausstellungen zu bewundern, darüberhinaus jene des “Master of the Ducks” Florian Satzinger, die Kreationen des unvergleichlichen Rudi Kleins sowie Bilder von Bernd Pfarr, Bernd Püribauer und vielen mehr.
Die Beziehungen und Relationen von Comics zu bildender Kunst, Character-Design, Architektur, Film und Animation stehen im Mittelpunkt der NEXTCOMIC, wobei dieses Jahr darüberhinaus ein Schwerpunkt auf österreichische Zeichnende liegt.

Gerhard Haderers oben abgebildete Arbeit “The Linzer” ist übrigens auch als Poster bei der Tourismus-Info am Hauptplatz erhältlich. Ebenso vertreten ist der international erfolgreiche Karikaturist durch seine monatlich erscheinende und mittlerweile kultige Publikation MOFF, welche eigentlich in keinem Haushalt - vor allem politisch interessierten und vor allem oberösterreichischen - fehlen sollte.
Ganz besonders freut uns in diesem Zusammenhang, dass wir 10 Exemplare der Februarausgabe von Haderers feinen Schundheftln gemeinsam mit der Scherz & Schund Fabrik unter allen Einsendungen, die bis zum 5. März 2010 unter dem Kennwort “MOFF” an die E-Mail-Adresse office@lounge.fm eingehen, verlosen können.
Weitere Informationen zum Festival finden Sie auf nextcomic.org.
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Wie aus Flecken Poesie wird
Ein Glas Rotwein ist schnell einmal verschüttet, die Flecken jedoch gehen meist nie wieder raus. Aber vielleicht wollen Sie ja gar nicht mehr, dass diese sich in der Waschmaschine verabschieden. Bei der Tischdecke Underfull nämlich werden die eigentlich unerwünschten Flecken verwandelt in zarte Muster.

Auf den ersten Blick ein klassisches, weißes Tischtuch aber wenn darauf jemand eine Flüssigkeit verschüttet, muss sich dieser Gast nicht dafür entschuldigen, denn dank ihm zeigt sich das wunderbare Geheimnis des Stoffes. Wo auch immer gekleckert wurde, finden dutzende Schmetterlinge ihren Weg um das kleine Malheur zu umspielen. Und schaffen aus etwas Negativem etwas Positives.
Manche dieser Flecken, wie besagter Rotwein, werden selbst nach diversen Waschgängen nicht verschwinden, jedoch durch die Muster sieht das Ganze gewollt aus und nicht wie ein Makel. Eine überaus poetische Idee von Kristine Bjaadal, die hoffentlich auch bald für den großen Markt der kleinen Schmutzfinke produziert wird.
Underfull - the tablecloth that turns spilling into poetry from Kristine Bjaadal on Vimeo.
via: The Trendy Girl



