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Alle Artikel vom Januar 2010

Unser Album der Woche: Tosca - No Hassle

Michaela Ambos, 25. Januar 2010, Jetzt kommentieren

Tosca - No HassleDie beiden österreichischen Downbeat-Designer Richard Dorfmeister und Rupert Huber präsentieren mit “No Hassle” eine Rückkehr zu ihren Ursprüngen. Kaum Gesang, weniger Beats, aber im Gegenzug dazu entspannte Grooves, die den Titel und auch das Lebensmotto des Duos Tosca widerspiegeln: Kein Stress, kein Ärger - No Hassle.

Ein luxuriöser Ambient-Klangteppich aus analogen und digitalen Elementen lädt zum Drauflegen und zu einer Stunde kompletten Chillen ein. Reduktion wird groß geschrieben, hier finden sich keine treibenden Club-Beats sondern man wird im sanften Fluss des weitgehend instrumental gehaltenen Albums auf eine Gedankenreise mitgenommen.

Rechnet man diverse Remixalben nicht mit, ist No Hassle bereits das fünfte Studioalbum von Tosca. Und erinnert dank seinem runden, ausgefeilten Klangbild mit elegantem Dub, Ambient und TripHop durchaus an seine Vorgänger. Die elf neuen Stücke leben aber vor allem vom Aufeinandertreffen von Elektronik, Dub-Effekten sowie akustischen Instrumenten. Ein starker Fokus liegt auf Hubers Gitarrenarbeit und dessen vielfältiges Spiel verleiht dem Werk eine beihnahe hypnotisierende Note.

Alles in allem ein überaus willkommener, musikalischer Ruhepol in unserer heute stets so hektischen Zeit.

Im Programm von LoungeFM und hier zum Reinhören und Downloaden:
Tosca - No Hassle (Bonus Track Version)

Label: 99999 (Alive)

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Wussten Sie schon, dass …

Michaela Ambos, 24. Januar 2010, Jetzt kommentieren

Learn Something Every DayÄpfel effektiver sind als Kaffee, um Sie in der Früh munter zu machen? Der Film Titanic mehr kostete als das Schiff selbst? Wenn Sie für 8 Jahre, 7 Monate und 6 Tage schreien, Sie die Energie erzeugen um ein Getränk zu wärmen?

All das und jeden Tag eine neue witzige oder nützliche Gegebenheit erfahren Sie auf der Website Learn Something Every Day.

Learn Something Every Day

Aufbereitet in krakeliger Blockschrift und versehen mit einer simplen Zeichnung, bekommen wir hier täglich neues Futter für Small Talk oder sind einfach nur amüsiert. Und wenn Sie eine Tatsache besonders fasziniert, können Sie diese auch auf ein T-Shirt drucken und so die Welt an Ihrem neu erworbenem Wissen teilhaben lassen. Und wussten Sie eigentlich schon, dass Fledermäuse prinzipiell nach links fliegen, wenn Sie Ihre Höhle verlassen?

via: Twitter/ Amir Kassaei

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National Pie Day

Sandra Naber, 23. Januar 2010, Jetzt kommentieren

Lust auf Kuchen?Der National Pie Day wird jedes Jahr am 23. Jänner gefeiert – zumindest in den USA. Dank der „American Pie“-Filmreihe, dem Don McLean-Klassiker und dem Kuchenbäcker Ned aus der TV-Serie „Pushing Daisies“ ist auch dem Rest der Welt klar, was für eine immense Bedeutung die Pies, also Kuchen, für die Amerikaner und Amerikanerinnen haben.

Schließlich gibt es sie in unzähligen Variationen, von Chocolate Pie über Apple Pie bis hin zu pikanten Pies mit Fleisch- oder Fischfüllung. Also, warum ihnen nicht gleich einen eigenen Tag widmen und diesen ausgiebig feiern?

Auch wenn der National Pie Day hauptsächlich in den Vereinigten Staaten zelebriert wird, ist das kein Grund, weshalb wir die köstlichen Kuchen nicht auch in unseren Breiten huldigen sollten. Und vielleicht möchte der eine oder die andere ja auch seinen oder ihren ganz persönlichen Pie Day feiern.

via: chiff.com; Bild: stock.xchng/ Neil Gould

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Wo Sie Töne sehen lernen

Michaela Ambos, 22. Januar 2010, 1 Kommentar

Umhüllt von Dunkelheit und MusikKomplette Dunkelheit. Und aus diesem Dunkel ertönen auf einmal brasiliansche Rhythmen und vor Ihren Augen entstehen, obwohl Sie ja eigentlich gar nichts sehen können, bunte und fantastische Bilder, hervorgerufen durch Musik und Ihre eigene Phantasie.

Die Sinne werden geschärft, die Vorstellungskraft angeregt und der Bossa Nova, der durch den Raum klingt, so richtig genossen. Im Vordergrund steht allein die Musik - ohne Ablenkung durch visuelle Reize.

All das bietet Ihnen Dialog im Dunkeln beim ersten lichtlosen Konzert am 29. Jänner im Wiener Schottenstift. Die auftretende fünf-köpfige Formation Naked Bossa Club steht für Bossa Nova vom Feinsten und schickt an diesem Abend die Ohren und Augen ihres Publikums auf Urlaub an die Strände Südamerikas.

Fünf junge Talente stellen sich der Herausforderung, ein Konzert ganz ohne Licht zu geben. Hierfür braucht es Fingerspitzengefühl, musikalisches Gespür und Erfahrung. Vor allem aber macht es Spaß. Und der überträgt sich auf das Publikum auch ganz ohne Augenkontakt.

Erfreulicherweise wird das Konzert von Naked Bossa Club nicht das einzige Dunkelkonzert bleiben. Die Veranstaltenden planen eine ganze Reihe von Ohrenweiden. Weitere Informationen finden Sie unter www.imdunkeln.at.

Für Kurzentschlossene haben wir übrigens noch 1×2 Karten zur Verfügung und verlosen diese gemeinsam mit Dialog im Dunkeln. Senden Sie einfach bis zum 27. Jänner 2010 eine E-Mail mit dem Betreff “Bossa Nova im Dunkeln” an office@lounge.fm. Die zwei Karten werden unter allen Einsendungen verlost.

Karten-Reservierung unter: (01) 890 60 60

Bild: flickr/ korona-pl

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Eine Schallplatte aus Schokolade

Michaela Ambos, 21. Januar 2010, Jetzt kommentieren

Manchmal klingt ein Lied so samtig und verführerisch, dann könnte man fast meinen, es handelt sich um akustische Schokolade, die einem zart in den Gehörgängen schmilzt. Aber bevor Sie nun zum Wattestäbchen greifen, möchten wir Ihnen noch vom Berliner Peter Lardong erzählen. Dieser hatte wohl mal ähnliche Gedanken und jene dann auch in die Tat umgesetzt: Er stellt nämlich Schallplatten aus Schokolade her.

Nach einigen Experimenten mit Eis, Bier, Cola, Wurst, Käse und sogar Butter, ob man diese nicht gleichsam in passende Scheibenform bringen könnte, kam er bisher zu dem Ergebnis, dass Schokolade (die Geschmacksrichtung geht leider aus dem folgenden Video nicht hervor) sich - abgesehen von Vinyl natürlich - am besten eignet um auf den (Platten)Teller geworfen zu werden:

Und das Beste daran: Wenn einem das jeweilige Album nicht gefällt, dann wird es einfach aufgegessen.

via: wire to the ear

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