Es ist fast so, als würde die Natur selbst komponieren und spielt eine mal leiser, mal lauter erklingende, jedoch nie enden wohlende Melodie auf der Meeresorgel von Zadar. Der Architekt Nicola Bašić erschuf mit Hilfe von Musikern und Orgelbauern im April 2005 diese musizierenden Stufen zwischen Meer und Strandpromenade und kreierte damit nicht nur eine Tourismusattraktion, sondern auch Treffpunkt für die Einheimischen sowie regelrecht ein Wahrzeichen für die Stadt. Die klingenden, steinernen Treppen scheinen sich nie zu leeren, fast immer trifft man auf Leute, die den Blick aufs Meer genießen und dessen Orgel lauschen.

Die Meeresorgel von Zadar

Bestehend aus 35 Röhren, die unterschiedliche Längen von bis zu 70 Meter besitzen, ist diese in die stufenförmige Uferpromenade eingebaut. Durch das ein- und ausfließende Wasser der Brandung beziehungsweise die Luft, die das Wasser schiebt, werden in den Röhren Laute erzeugt und vertonen so die Symphonie der Wellen. Die eigentümlichen Akkorde entweichen über kleine Öffnungen am Fußweg und verbreiten so ihre unverwechselbaren Klangbilder.

Aber lassen wir das Instrument doch einfach für sich selbst sprechen:

via: Glaserei; Bilder: flickr/ michal.kolodziejski, m_reger

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