Lachen ist die beste Medizin„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“, pflegte schon Charlie Chaplin zu sagen. Zu dieser Erkenntnis kam wohl auch der indische Arzt und Yoga-Lehrer Dr. Madan Kataria, als er die vielen positiven Einflüsse des Lachens auf die Gesundheit erkannte. Er verband Yogatechniken, Lachübungen und die wissenschaftlichen Kenntnisse der Gelotologie (Lachforschung) und kreierte daraus vor rund 15 Jahren eine eigene Therapie: Das Lachyoga.

Für die Sitzungen werden mehrere Teilnehmende benötigt, welche sich in einem Kreis aufstellen. Sie klatschen in die Hände, stampfen mit den Füßen und beginnen einfach laut zu lachen. Dieses künstliche Lachen wird durch Yogatechniken wie Atem- und Dehnübungen, Rollenspiele und psychologische Tricks unterstützt. Durch die veränderte Gesichtsmuskulatur und die imitierten Lachbewegungen wird die Endorphin-Ausschüttung erhöht – dadurch wird unsere Stimmung verändert und das künstliche Lachen wird natürlich. Die körperliche und seelische Gesundheit eines Menschen wird durch Lachyoga genauso gefördert wie seine mentalen Energien.

Da Lachen eine gute Medizin ist, ist es wohl das beste Mittel zur Stressbekämpfung und stärkt nebenbei auch noch das Immunsystem. Weiters begünstigt es den Rückgang von seelisch bedingten Krankheiten wie Angst, Depressionen und Schlaflosigkeit. Auch der soziale Nutzen von Lachyoga ist nicht zu unterschätzen: Durch die in der Gruppe durchgeführten Übungen werden Menschen geselliger, aufgeschlossener, die Humorfähigkeit wird weiterentwickelt und bei vielen steigt auch das Selbstbewusstsein.

via: de.wikipedia.org/wiki/Lachyoga; Wellness Magazin 07/04; Bild: flickr/ Moomettesgram

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