So mobil, wie das Internet sein kann
Netbooks sind im Moment der Trend beim Thema mobiles Internet. Doch trotz aller scheinbaren Vorteile: Wer schon mal probiert hat so ein Ding in der Bahn auf dem Knie balancierend mit einem fummeligen Touch-Pad zu navigieren, weiß dass es mit der Mobilität nicht weit her ist. Das Smartphone als Alternative? Deren Displays können jedoch als zu klein wahrgenommen werden. Die Firma Alwaysinnovating macht vor, wie die Zukunft in Sachen drahtloses Web aussehen mag.
Der ganz besondere Clou von deren Touch Book: Der Computer steckt im Bildschirm, ist abnehmbar und über Touchscreen vollkommen autark bedienbar. Dadurch gerät das schicke Teil in gefährliche Nähe zu Amazons Kindle, einem eBook-Reader, sowie zu Apples gerüchteweise geplantem iTablet. Dafür soll der Spaß 400$ mit, 300$ ohne die Tastatur kosten.
Das Touch Book verfügt über einen sogenannten ARM Prozessor, wie wir ihn schon von Nintendos DS oder dem iPhone kennen. Auf Linux basierend ist es laut Hersteller ebenso zu Googles kommenden ChromeOS kompatibel. Durch die ARM Technik ist das Ganze zwar nicht überirdisch leistungsfähig, der Hersteller verspricht dafür allerdings rekordverdächtige 15 Stunden Akkulaufzeit. Wir dürfen gespannt sein; die Auslieferung nach Europa hat vor kurzem erst begonnen. Bei all dem Hype ums mobile Internet bleibt noch die Frage, wann das erste Gesetz gegen Internetnutzung am Steuer verabschiedet wird.
Aber machen Sie sich selbst ein Bild mit dem folgenden Video des Gründers von Alwaysinnovating:




