10 Tipps für besseren Schlaf
Ein gewisses Maß an Schlaf ist für unsere innere Uhr und das Wohlbefinden essenziell um den Körper immer wieder zu - grob gesagt - „restaurieren”. Sieben Stunden sollten pro Nacht also auf jeden Fall drin sein.
Hier sind zehn praktische Tipps, mit denen Sie Ihren Schlaf verbessern:
1. Wärmflaschen-Massage: Legen Sie eine warme Wärmflasche auf Ihren Bauch. Schließen Sie die Augen und atmen Sie ruhig und tief ein und aus. Spüren Sie dabei, wie sich die Wärmflasche hebt und senkt. Die angenehme Wärme hilft, eventuelle Spannungen im Bauchraum zu lösen und lässt Sie besser einschlafen.
2. Bauch streicheln: Legen Sie Ihre Hand sanft auf den Bauchnabel. Beginnen Sie nun im Uhrzeigersinn kleine Kreise mit Ihrer Hand auf dem Bauch zu machen. Lassen Sie die Kreisbewegungen immer größer werden. Am Ende angelangt, lassen Sie die Kreise zum Bauchnabel hin wieder kleiner werden. Wiederholen Sie diesen Vorgang ebenso gegen den Uhrzeigersinn und der anderen Hand bis Sie sich schläfrig fühlen.
Diese Bewegung beruhigt das Verdauungssystem und den ganzen Organismus. Als zusätzlicher Bonus kann sie zu Gewichtsverlust beitragen, da sie die Funktionalität der Verdauung unterstützt.
3. Zehen-Gymnastik: Basierend auf der Reflexzonenmassage wirkt diese Methode sowohl beruhigend am Abend als auch erfrischend am Morgen: Legen Sie sich auf den Rücken und wackeln Sie mit Ihren Zehen nach vor und zurück. Die Bewegung muss im gleichen Rhythmus von beiden Füßen ausgeführt werden. Ihr ganzer Körper wird sich lösen und entspannen.
4. Gute Nacht-Snack: Zwar widerspricht dieser Tipp jeglichen anderen Schlaf-Weisheiten, aber ein kleiner Snack wird Ihnen möglicherweise helfen, besser zu schlummern. Am besten eine Stunde vor Schlafenszeit eine leichte Speise mit wenig Proteinen und vielen Kohlenhydraten einnehmen - beispielsweise einen Muffin, eine warme Kartoffel, eine Banane oder Fruchtsaft.
5. Warme Milch: Der bewährte Klassiker trägt mit viel Kalzium dazu bei, Nervosität loszuwerden. Am besten eine halbe Stunde vor dem zu Bett Gehen trinken.
6. Gähnen: Bringen Sie sich selbst zum Gähnen. Diese Technik trickst den Körper aus und er wird schneller müde. Suchen Sie sich dazu am besten ein Foto eines gähnenden Menschen oder Tieres und versuchen Sie es ihm gleich zu tun. Jedes Mal, wenn Sie das Bild betrachten, werden Sie wieder gähnen müssen.
7. Sich massieren lassen: Eine kurze Körper- oder Kopfmassage ist gutem Schlaf sehr zuträglich. Die Bewegungen sollten ruhig und mit gleichmäßigem Druck ausgeführt werden. Die Steife aus den Muskeln zu verbannen ist eine Wohltat für den Körper und Ihre Träume.
8. Auf dem Rücken schlafen: In dieser Position ruhen die Organe am besten. In der Seitenlage sollten Sie auf jeden Fall versuchen, auf der rechten Seite zu liegen. Auf der linken zu schlafen, bedeutet Druck auf Lunge und Herz auszuüben und auch der Blutfluss wird etwas unterbunden. Vermeiden Sie die Bauchlage, da in dieser Stellung das Atmen schwerer fällt und die Organe unter Druck stehen.
9. Tief atmen: Üben Sie das tiefe Atmen. Meist verwenden wir nur die obere Hälfte unserer Lunge, doch durch tiefe Atmung wird der Körper viel besser mit Sauerstoff versorgt und ist dadurch viel schneller entspannt.
10. Aromatherapie: Reiben Sie Lavendelöl verdünnt mit Wasser auf Schläfen und Handgelenke. Lavendelöl gilt als bewährtes Mittel in der Aromatherapie und beruhigt Geist und Körper. Eine gute Wirkung erzielen auch Fußmassagen mit Mandel- oder Sesamöl.
Schäfchen zählen war also gestern. Versuchen Sie diese einfachen Tricks und es bleibt uns nur noch „Gute Nacht” zu wünschen.
via: HealthMad, Foto: stock.xchng/ GiantPixel



Schöner Beitrag mit Tipps, die ich so noch nicht kannte.
Aber liebe Redaktion: Was heißt denn, mit den “Zehen nach vorn und hinten wackeln”?
Grüße,
Markus
Man könnte auch sagen: Von oben nach unten, von links nach rechts. Hauptsache, die Zehen bewegen sich! ;-)