Wie Sie auch Ihren Körper an die Zeitumstellung anpassen
Heute nacht war es wieder einmal soweit: Gemeinsam mit circa einem Viertel der Weltbevölkerung haben wir unsere Uhren eine Stunde vorgestellt und uns somit eine Stunde mehr an diesem Sonntag gegönnt.
Aber die 1980 eingeführte Einteilung in Winter- und Sommerzeit ist für viele gar nicht so einfach zu vollziehen. Der Wecker lässt sich leicht verstellen, unser Körper jedoch nicht.
Viele Menschen leiden in den Tagen danach an Müdigkeit und Schlafstörungen, denn die Zeitumstellung ähnelt aus der Perspektive von unserem Organismus dem Jetlag-Phänomen. Wir müssen uns an die Änderungen in unserem Rhythmus erst wieder neu gewöhnen. Unsere innere Uhr ist schließlich mehr als nur ein bloßes Gefühl. Die hierfür verantwortlichen Nervenzellen registrieren, wie viel Licht auf die Augen trifft und passen dementsprechend Körpertemperatur, Hormonausschüttung und Stoffwechsel daran an. Und um dies durcheinander zu bringen genügt eine kleine, bescheidene Stunde schon vollkommen.
Was aber können wir tun, um uns möglichst schnell an die neue Winterzeit anzupassen? Eigentlich genau das: Anpassen. Stellen Sie so rasch wie möglich Ihre Gewohnheiten, wie Aufsteh- und Essenszeiten um, dann haben Sie sich im Normfall schon bald auf den neuen Alltagsrhythmus eingestellt.
Wer hier eher Probleme hat, dem wird eine sanftere Änderung im Halbstundentakt empfohlen. So können Hunger und Müdigkeit, die sich noch gemäß der „alten” Zeit melden, ein bisschen ausgetrickst werden.
Allgemein ist die Umstellung auf die Winterzeit jedoch einfacher zu bewältigen als die Umstellung auf die Sommerzeit. Der Rhythmus des Organismus entspricht dem Stand der Sonne im Laufe des Tages und dieser stimmt eher mit der Winter- als mit der Sommerzeitrechnung überein. Nach dem Aufstehen brauchen wir unbedingt Licht, um wirklich wach zu werden und für unser Wohlbefinden ist ein heller Morgen wichtiger als ein heller Abend. Auch wenn wir die lauschigen Sommerabende vermissen werden.
via: n24.de; Bild: stock.xchng/ Andre Larsson


