5 Methoden gegen Stress
Stress soll ja angeblich seine Berechtigung haben. Schon unsere Vorfahren wurden bei Stress mit einer Überdosis Hormonen beflügelt und vermochten so durch schnellere Reaktionfähigkeit Beute zu erlegen oder vor wilden Tieren zu flüchten. In unserer Zeit zeigt sich Beute meist in Form von sich aneinander reihenden Terminen und die wilden Tiere wurden zu Vorgesetzten oder anderen Anspruchsgruppen.
Aber auch heute noch kann sich Stress positiv auf unsere Leistung auswirken, ebenso jedoch gesundheitliche Schäden verursachen. Um dies zu vermeiden, gibt es eine Reihe von Methoden, die den Druck entschärfen. Den ultimativen Stresskiller muss jeder Mensch für sich selbst finden. Deshalb finden Sie hier fünf Methoden, die Ihnen dabei helfen können, ihr Gleichgewicht wieder herzustellen:
1. Yoga für Körper und Geist
Yoga umfasst Meditation, Körper- und Atemübungen und eine spezielle Lebenshaltung um Geist und Körper in Einklang zu bringen. Eine Kombination aus Haltungs-, Dehnungs- und Atemübungen gleicht Atmung, Blutdruck und Herzfrequenz aus. Durch den Abbau des Stresshormons Cortisol kann auch Ängsten, Depressionen oder Kopf- und Rückenschmerzen entgegengewirkt werden. Überdies ist Yoga ein zuverlässiger Partner nicht nur um akuten Stress abzubauen, sondern auch Gelassenheit und Stressvermeidung von Natur aus zu fördern.
Weitere Infos gibt es beispielsweise hier www.yoga.de oder hier www.yogawien.com
2. Meditation
Unter dem mystischen Begriff versteckt sich nichts anderes, als zur Ruhe zu kommen, die Gedanken frei zu lassen und Kraft aus sich selbst zu schöpfen. Diese Technik lässt das Herz langsamer schlagen, die Atmung tiefer werden und die Muskeln entspannen. Neben den allseits bekannten Sitzmethoden gibt es auch aktivere Formen: Meditativer Tanz, Gehmeditation oder Schattenboxen, bringen den Geist durch Bewegung in Einklang. Im Zentrum steht die Konzentration auf die jeweilige Aktivität.
3. Atemtherapie
Versuchen Sie bei der nächsten Ansammlung von Stress einen tiefen Atemzug. Sie werden sehen: Alles läuft zumindest für einige Augenblicke langsamer. Angst und Stress bewirken flache, schnelle Atmung. Mit sanften Übungen findet man seinen Atemrythmus und nimmt seine Atmung bewusst wahr. Diese kann akuten Stress reduzieren und langfristig sogar vermeiden. Atemtherapie findet in Einzel- oder Gruppensitzungen statt, in denen der Therapeut oder die Therapeutin Anleitungen gibt, um den Atemrythmus bewusst zu spüren.
Mehr Informationen erhalten Sie zum Beispiel auf www.atemlehre.at
4. Die richtig Ernährung
Stress nimmt leider enormen Einfluss auf unser Essverhalten. Meist nimmt Mangelernährung die Überhand oder man gibt sich generell mit schnellem Essen zufrieden. Dabei wäre es gerade jetzt wichtig, sich bewusst und gut zu stärken. Primär ist es essenziell, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen: Trinken Sie am besten Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte. Getreideprodukte sorgen bei erhöhtem Energiebedarf für konstanten Blutzucker. Kalzium und Magnesium stabilisieren das Nervensystem und die Muskulatur. Nehmen Sie diese Nährstoffe daher am besten über Milch, grünes Gemüse oder Getreide auf. Das Kalium in diesen Nahrungsmitteln benötigt der Körper zur Reizweiterleitung. Freien Radikalen, die unter Stress vermehrt entstehen, wirken Sie am besten mit Vitaminen entgegen: Vitamin A ist in Karotten, Kürbis und Tomaten enthalten, Vitamin C erhalten Sie dagegen am besten durch Zitrusfrüchte, Paprika und Beerenobst.
Vermeiden Sie zur Erhöhung des Stress-Niveaus aber Zucker und Koffein.
5. Aromatherapie
Gewisse Gerüche haben, wie Sie vielleicht auch schon am eigenen Leib erfahren durften, eine besonders beruhigende Wirkung. Ätherische Öle vermögen die Stimmung zu beeinflussen. Die Duftreize werden an das limbische System weiter geleitet - der Sitz von Emotionen und Erinnerung. Aus diesem Grund verbinden wir gewisse Gerüche mit bestimmten Gefühlen, die sich oftmals nicht einmal beschreiben lassen. Bestimmte Essenzen wirken entweder entspannend, anregend oder konzentrationsfördernd: Zitrone und Minze machen wach und klar, Lavendel und Melisse beruhigen und Bergamotte vertreibt schwere Gedanken. Die Intensität lässt sich mit Wärme oder Berührung noch verstärken. Nutzen Sie also Aromen zur Selbsthilfe.
Weitere Infos gibts beispielsweise auf www.aromapraxis.de oder hier.
via: Schrot & Korn (von Jutta Krause); Bild: stock.chng/Herman Brinkman
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Wiener Blut
Wussten Sie, dass Wien die einzige Großstadt ist, die auch kommerziellen Weinbau zu ihrem Kulturgut zählen kann? 340 Winzer und Winzerinnen bewirten fast 700 Hektar an Weingärten innerhalb der Stadtgrenze und erzeugen so mehr als zwei Millionen Liter Wein jährlich. Wiener Wein kann auf eine zweitausendjährige Tradition zurück blicken und hält unter seinen Klassikern wie dem „Gemischten Satz” auch neue Weinspezialitäten aus exotischen Rebsorten bereit.
Das ist Grund genug, um die edlen Tropfen aus der Hauptstadt als Event zu zelebrieren: Unter dem Motto „Wien, Wein und Design” nimmt das Getränk im Oktober und November eine tragende Rolle ein. Restaurants und Heurige laden zur Weinverkostung und der junge Wein, genannt der „Junge Wiener”, feiert sein Debut auch heuer in der Innenstadt.
Für die nötige Mobilität sorgt der Heurigen Express - ein Zug, der sich mit seinen Gästen auf die Spuren des guten Weingeschmacks begibt und in Nußdorf für alle Interessierten bereit steht. Bei Schönwetter ist ebenso der Wiener Weinwanderweg zu empfehlen. Der zehn Kilometer lange Pfad führt vorbei an Heurigen und zu einigen der schönsten Plätzchen in und rund um Wien. Unter anderem ermöglicht er es, einen Blick auf den Nationalpark Donau-Auen werfen zu können.
Diese und mehr Attraktionen sollen im Herbst den edlen Tropfen aus der Stadt an der Donau ins Licht rücken. Viel Vergnügen und Auf Ihr Wohl!
Mehr Informationen gibt es unter www.wien.info. Bilder: stock.xchng/David Ritter und flickr/Alfred Diem
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Unser Album der Woche - präsentiert von Universal Music: Rebekka Bakken - Morning Hours
Schon der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860) meinte einst:
„Der Morgen ist die Jugend des Tages; alles ist heiter, frisch und leicht; wir fühlen uns kräftig und haben alle unsere Fähigkeiten in völliger Disposition. Man soll ihn nicht durch spätes Aufstehen verkürzen, noch an unwürdige Beschäftigungen oder Gespräche verschwenden, sondern ihn als Quintessez des Lebens betrachten und gewissermaßen heilig halten.”
Denn morgens liegt der Tag noch vor uns, ist nicht geprägt durch Ereignisse und Impressionen. Der Reiz des Geheimnissvollen umgibt uns, was wird werden? Genau so klingt Rebekka Bakkens viertes Album „Morning Hours”, anmutend inspiriert von der Dämmerung in aller Frühe, wenn die Sonne langsam den Nebel vertreibt.
Ihr Gesang ist wie immer umwerfend - mit glockenwarmem Timbre, in einem Meer an Sinnlichkeit und vollkommen entspannt gleitet Rebekka Bakken durch die Register. Sie fasziniert mit Klangreichtum und herrlichen Stimmungsfacetten. Ihre Texte sind bedeutungsvoll und emotional, die überwiegend lyrischen Kompositionen bewegen sich zwischen Songwriting und Jazz, haben den ganz speziellen Bakken-Stil.
Da überrascht es ein wenig, dass sie sich selbst nicht als Jazzmusikerin sieht, obwohl Bakkens Musik von Elementen des Jazz stark geprägt ist und diesem häufig auch zugeordnet wird. In einem Interview behauptete sie sogar, dass sie nichts von Jazz verstünde und auch nie wirklich Jazz gesungen habe. Nichtsdestotrotz avancierte sie dank ihrer ausdrucksstarken, wandlungsfähigen Stimme innerhalb weniger Jahre zum neuen Star der skandinavischen Singer-Songwriter-Szene und zählt heute neben Sidsel Endresen, Victoria Tolstoy und Silje Nergaard zu den erfolgreichen Vertreterinnen einer neuen Generation skandinavischer Jazzvokalistinnen.
Die Ausbildung hierfür hat sie ja. Als Teenager spielte Bakken in Blues-, Rock und Funk-Bands Norwegens, mit 18 begann sie ein Philosophie- und Jusstudium in Oslo, das sie zugunsten einer Vocal-Ausbildung in New York abbrach. Zwischen 1995 und 1999 studierte sie Jazzgesang und spielte sich durch die New Yorker Jazz- und Funkszene. Bis 2003 das Label Universal auf sie aufmerksam wurde und die Sängerin unter Vertrag nahm. So entstanden 2003 „The Art Of How To Fall” und 2005 „Is That You?”.
Über drei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum „I Keep my Cool” nahm nun die „norwegische Wunderstimme” gemeinsam mit Craig Street, der auch schon Norah Jones oder Lizz Wright produziert hat, ihr bisher persönlichstes Album auf, bis auf eine Ausnahme stammen alle Lieder aus ihrer eigenen Feder. Sie lässt ihren schönen, emotionalen und feinsinnig instrumentierten Songs viel Raum für Entfaltung, die sehr balladesk, soul-jazzig und emotional-expressiv persönliche Geschichten über das Leben und die Liebe, das Geben und Aufgeben erzählen wollen. Rebekka Bakken schreibt und singt aus tiefster Überzeugung eleganten Zeilen und Melodien, ohne Hemmung und Zensur, instinktiv und offen. Ihre Songs sprechen einen an, wie ein langjähriger Freund, der einem das Gefühl gibt, verstanden zu werden und auch dabei hilft sich selbst zu verstehen.
Dieses Album „Morning Hours” ist einfach zeitlos schön, und es wäre wirklich schade es zu verschlafen, nur weil man nicht rechtzeitig aufstehen konnte. Morgenstund, oder auch Rebekka Bakken haben nun mal Gold im Mund. Denn merke: „Am Abend gehört uns der Tag nicht mehr, aber am Morgen haben wir ihn noch vor uns - ein Stück unserer Zukunft, das wir nach unserem Wollen formen können”. (Wilhelm Vogel, 19./20.Jhdt, deutscher Aphoristiker)
Auch Lust bekommen den den Tag mit guter Musik zu genießen? Dann senden Sie uns bis zum 4. 11. 09 eine E-Mail mit dem Betreff „Rebekka Bakken” an office@lounge.fm. Wir verlosen gemeinsam mit Universal Music Österreich das Album unter allen Einsendungen. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird via E-Mail verständigt.
Im Programm von LoungeFM und hier zum Reinhören und Downloaden:
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Label: Universal Music
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Arkadenhof Live Music Lounge am Freitag, 30. Oktober
Nicht nur die Plattenteller werden am 30. Oktober reichlich befüllt sein. Denn dann startet im Linzer Arkadenhof die Arkadenhof Live Music Lounge und versorgt Ihre Ohren mit Funk und Soul von zwei unserer DJs sowie Ihre verwöhnten Mägen mit kulinarischen Köstlichkeiten. Und Prosecco für die Damen gibt’s darüberhinaus als Zugabe gratis dazu.

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Besuchen Sie die Konferenz des guten Geschmacks
Wollen Sie mal probieren? Vielleicht vom besten Brot Österreichs (ausgezeichnet mit dem „Slow-Food-Wien-Preis” für Lebensmittelhandwerk 2009), ein Stück von der Elsbeer-Schokolade aus dem Wienerwald, vom würzigen Vorarlberger Sennkäse oder aber einen Schluck vom einzigartigen „Wiener Gemischten Satz”?
All diese Köstlichkeiten und noch soviele mehr können Sie auf der Terra Madre Austria 2009 am 28. und 29. Oktober im Wiener Rathaus verkosten, kennenlernen und kaufen.

Terra Madre Austria ist ein Projekt der Slow-Food-Bewegung und eine internationale Konferenz, bei der Fachleute über verantwortungsvolle Nahrungsmittelproduktion diskutieren und informieren. Aber neben der Theorie kommt auch die leckere Praxis: Im Rahmen derer können nämlich die hochwertigen Lebensmittel erlebt und genossen werden. Im sogenannten „Markt der Vielfalt” im illustren Arkadenhof des Rathauses präsentieren diverse Produzentinnen und Produzenten schmackhaftes, bewusstes und regionales Essen und Trinken. In Vergessenheit geratene Lebensmittelsorten überraschen ebenso Ihren Gaumen wie Ergebnisse einer Lebensmittelproduktion, die erfreulicherweise Geschmack, Umwelt und Gesundheit gleichzeitig in den Mittelpunkt stellt und beweist dass all dies absolut keinen Widerspruch in sich darstellen muss.
Als Genussmenschen deklarieren wir bei LoungeFM uns ja ohnehin des Öfteren und fühlen uns daher dieser Idee sehr verbunden. Und dass Entspannung sowie eine gewisse Ruhe und Langsamkeit den Genussmoment auch noch verstärken, wissen wir nun wirklich aus erster Hand.
Bild: stock.xchng/ Janusz Gawron, Slow Food Wien; via: Wien.at



