Ein Hotel nimmt sich zurück

Das Indigo Patagonia Hotel und Spa in Puerto Natales in Chile, zeichnet sich auf keinen Fall durch maßlose, üppige Architektur aus, sondern erinnert von außen eher an eine bescheidene Jugendherberge. Eine gänzlich bewusste Entscheidung, denn man wollte der Umgebung den Vortritt in Aah- und Ooh-Erlebnissen überlassen.


Der chilenische Star-Architekt Sebastian Irarrázaval bediente sich dementsprechend der grandiosen Landschaft und ließ durch große Panorama-Fenster sämtliche Gäste des Hotels stets daran teilhaben.

Denn genau diese Szenerie ist zumeist das Ziel der Bergsteigenden, Kayakfahrenden und Naturliebhabenden, die schon seit Jahrzehnten die Gegend bereisen: Steinalte Eisfelder, tiefe Fjorde und berauschend klare Luft, die man dringend benötigt bei den teils atemberaubenden Ausblicken, die Patagonien zu bieten hat.

Auch die Ausstattung des Indigo nimmt sich zurück um der Hauptattraktion auf keinen Fall die Schau zu stehlen. Bevorzugt wurden daher natürliche Materialen, wie Holz, Korbwaren, Baumwolle oder Leinen. Die Räume selbst verströmen Komfort und Schlichtheit, die Atmosphäre ist anheimelnd und gemütlich - ganz im Kontrast zu den monumentalen Bergen und der rauen Schönheit der Natur, die stets von fast überall im Hotel aus sichtbar ist.






