Florence and the Machine„You hit me once, I hit you back, You gave a kick, I gave a slap, You smashed a plate over my head, Then I set fire to our bed”. Liebe kann etwas wunderbares sein, aber auch schmerzhaft. Und genau davon handelt das Debut-Album „Lungs” von Florence Mary Leontine Welch alias Florence & The Machine. Von der Liebe - und von dem damit verbundenen Schmerz.

Zwischen purem Pop, Jazz, verträumten Folk, Country und atemlosen Rock funktioniert der unverwechselbare, unperfekte Gesang von Florence, der irgendwo zwischen Kate Bush, Cat Power, Bat for Lashes, Patti Smith, PJ Harvey, Feist oder Kate Nash einzuordnen ist.

Auch wenn der Sound wegen radikaler Tempowechsel und ungewöhnliche Arrangements ein wenig gewöhnungsbedürft ist, wurde die Londoner Sängerin im Januar nach nur zwei Singles mit dem Kritikerpreis der Brit Awards ausgezeichnet, fast alle britischen Hypemacher setzten sie auf den Jahreslisten für 2009 ganz nach oben und bei uns ist die Single „Kiss with a Fist” dank eines Vodafone-Spots präsent. Schon vor der offiziellen Veröffentlichung des Albums wurden vier der dreizehn enthaltenen Tracks - äußerst erfolgreich - als Singles ausgekoppelt.

„Dieses Album fühlt sich wie der Höhepunkt der 22 Jahre meines Lebens an. Wie ein Sammelalbum voll mit Ereignissen, Dingen, die ich gesehen habe, Menschen, die ich getroffen habe, Träume und Albträume und jetzt ist die richtige Zeit, um es mit der Welt zu teilen. Wenn ich entscheiden dürfte, würde ich es nie beenden, aber ich muss das jetzt loslassen, um ein neues Album starten zu können.” So Florence, die trotz ihres jugendlichen Alters ein äußerst reifes Album liefert, was jeden ansprechen wird, der auf Sarkasmus, Ironie und auf unschuldig wirkende Mädchen steht, die es faustdick hinter den Ohren haben.

Im Programm von LoungeFM und hier zum Reinhören und Downloaden:
Florence & The Machine - Lungs (Deluxe Edition)

Label: Universal Music

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