Ein bisschen erinnert die Zusammensetzung des WorldFirst ecoF3 Rennwagen ans Schlaraffenland: Das Chassis besteht zum größten Teil aus Kartoffeln, der Sessel aus Sojabohnen, das Lenkrad aus Karotten und betrieben wird es mit Schokolade. Zum Anbeißen lecker.

Ein Rennwagen aus Gemüse

Glauben Sie aber ja nicht, dieser wandelnde, gemischte Salat hätte keine Chance gegen seine benzinschluckenden Vorbilder. Ansehen würde man es dem Gefährt genausowenig - ganz im Gegenteil, sieht der Flitzer aus wie ein ganz normaler Rennwagen. Und verhalten tut er sich ebenso, wie man es sich von einem Rennauto erwartet: Das Gefährt schaffte bei ersten Versuchen locker über 200 km/h.

Das Entwicklungsteam des Warwick Innovative Manufacturing Research Center der britischen Universität Warwick recycelte für dieses rasante Projekt Materialien in Kombination mit Fasern und Extrakten aus Gemüse, Früchten sowie Pflanzen und stellte so Zusammensetzungen her, die eine ähnliche Beschaffenheit haben wie Karbonfaser, Plastik oder auch Öl.

Ein Rennwagen aus GemüseEin Rennwagen aus Gemüse

Leider jedoch werden wir den WorldFirst ecoF3 Rennwagen nicht so schnell auf einer offiziellen Rennstrecke erleben, da das Regelwerk hier keine mit Bio-Diesel betriebenen Fahrzeuge zulässt - auch eine durchaus fragwürdige Einstellung.

Aber auf jeden Fall bleibt dies ein wunderbares Beispiel, wie ein Sport, worin Treibstoff rein zum Vergnügen verbraucht wird, ebenso etwas grüner werden kann ohne den Spaßfaktor zu verlieren.

via: Fast Company

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