Burger und Pommes Frites kann man ja getrost als Inbegriff von Fast Food und schlechter Ernährung bezeichnen. Aber dass das auch anders geht, beweist ein echter Meister seines Faches: Ferran Adrià aka El Bulli gilt immerhin als einer der besten Köche der Welt, ist Mitbegründer der Molekularküche, war Teilnehmer beim Kunstfestival Documenta 12 und betreibt ein Restaurant in Katalonien, das schon auf Jahre hinaus ausreserviert ist.

Mit Fast Good, schuf er eine neue Schnellimbiss-Kette, welche einerseits klassischen Fast Food-Service offeriert und so das Bedürfnis nach einer schnellen Mahlzeit bei wenig Zeit befriedigt, ohne jedoch Abschnitte in der Qualität der Zutaten und Zubereitung und vor allem nicht beim Genuss machen zu müssen. Und leistbar werden die Kreationen des Spitzenkochs so ebenso.

Das Beste zweier Welten wird hier also verbunden: Denn nur weil man flott an sein Mittagessen kommen will, muss dieses nicht unbedingt ungesund sein. Einziger Nachteil: Leider gibt es bisher nur in Spanien und Chile Niederlassungen dieser frischen Fast Food-Alternative.

Fast Food slowed down - von den Burgermachern

Aber auch in heimischen Gefilden gibt es ein Lokal, das man sich in Sachen gesundes Fast Food merken sollte: Barbara Kunze und Jan Bahr werken unter ihrem Decknamen Die Burgermacher an der kongenialen Adresse Burggasse 12 in Wien.

Zwar wird hier natürlich auch das klassische Fleischlaberl in diversen Variationen präsentiert, aber alle Zutaten stammen von ausgewählten Lieferanten mit Anspruch auf höchste Qualität und vieles wird darüberhinaus in Eigenproduktion hergestellt. So verfeinert Ketchup nach Spezialrezept die handgeschnitzten Pommes frites und täglich frisch angerührte Majonäse legt sich gleich viel samtiger um Gaumen und Hüften.

Großen Wert legt man auch auf die Saisonalität der Produkte. So ist die Speisekarte einem ständigen Wechsel unterworfen und bietet beispielsweise Wiesenkräuter im Frühling, Pilze im Herbst und vieles mehr. Oder wie wäre es alternativ mit vegetarischen Zutaten wie Falafel, Linsen, Nüssen, Gemüse oder Tofu in Kombination mit heimischen oder exotischen Gewürzen? Man darf sich also - guten Gewissens - den Bauch vollschlagen.

Bild: Die Burgermacher

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