Durch Autosuggestion zum positiven Denken
Wenn Sie vor einer schwierigen Situation stehen, was machen Sie um sich selbst zu stärken, um diese bewältigen? Höchstwahrscheinlich sagen Sie sich dann: Ich schaffe das. Sie haben ganz automatisch eine Autosuggestion angewendet und sich damit mental auf etwas Erwünschtes programmiert.
Es ist tatsächlich so, dass Botschaften, die wir immer wieder hören, in unser Unterbewusstsein eingehen und sich dort verankern. Wird beispielsweise ein Kind immer darauf hingewiesen welche Begabung es in Mathematik hat, so wird sein Selbstvertrauen gestärkt. Im Gegensatz dazu entwickelt es aber wahrscheinlich schwerer eine Begabung für Mathematik, wenn man ihm seine Fähigkeiten abspricht.
Dasselbe Prinzip funktioniert auch mit persönlichen Botschaften, die wir uns selber schicken. Dabei entscheiden wir natürlich selbst, ob diese positiver oder negativer Natur sind. Da wir die Autosuggestion ohnehin schon unbewusst verwenden, wäre es doch schade, sie nicht gezielt und systematisch einzusetzen um positiver zu denken und Veränderungen an uns herbeizuführen. Durch gezielte Selbstbotschaften können Sie Einstellungen und Verhaltensweisen an sich ändern, Stress bekämpfen und sogar körperliche Beschwerden lindern.
Zu allererst brauchen Sie ein Ziel, das Sie damit erreichen wollen. Besonders wichtig ist es, dieses Ziel positiv zu formulieren. Ein Beispiel wäre „Ich bleibe ruhig und gelassen“ statt „Ich will nicht wütend werden.“
Falls Sie Zweifel haben, dass es funktionieren könnte, versuchen Sie diese zumindest kurzfristig zur Seite zu schieben und vertrauen Sie einfach nur darauf, dass es wirklich klappt.
Suggestionen sind Schlüsselsätze, die Sie aufgrund Ihres Zieles formulieren und sich immer wieder vorsagen. Dadurch, dass Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit und Konzentration auf diese Sätze richten, bewegen Sie sich fast automatisch in diese Richtung. Ein Beispiel wäre: Sie können sich nicht dazu aufraffen täglich eine Stunde joggen zu gehen obwohl Sie es gerne möchten. Suggestionsformeln dafür könnten lauten: „Ich jogge jeden Morgen eine halbe Stunde und fühle mich dabei wunderbar.“ Oder „Morgens zu joggen ist gut für mich.“
Wie führt man eine Autosuggestion durch?
- Setzen Sie sich bequem hin und sagen Sie die Botschaften, die Sie in Ihrem Unterbewusstsein verankern wollen, leise oder laut. Schließen Sie die Augen und wiederholen Sie die Formel fünf bis zehn Mal.
- Sollten Sie mehrere Botschaften haben, wiederholen Sie jede nur drei Mal und beginnen dann wieder mit der ersten. Egal wie viele Schlüsselsätze Sie haben, machen Sie diese Übung über ein paar Minuten hinweg – am besten morgens und abends. Sollten Sie tagsüber Zeit dafür finden, dann üben Sie auch zwischendurch einige Minuten. Je öfter Sie die Übung machen, desto schneller und anhaltender werden sich Ergebnisse zeigen.
- Sie erzielen bessere Resultate, wenn Sie sich vorher gezielt mental entspannen. In diesem Zustand sind Sie aufnahmefähiger.
- Üben Sie vor dem Schlafengehen. Ihr Unterbewusstsein ist vor dem Einschlafen besonders empfänglich für Suggestionen.
Veränderungen dauern keine Jahre, aber ein bisschen Zeit braucht es schon. Die Regelmäßigkeit der Übungen ist auch hier der Schlüssel zum Erfolg. Ungefähr 21 Tage wird es dauern, um ein Ziel, das Sie sich vorgenommen haben, in Ihnen zu festigen. Nach einigen Tagen werden Sie wahrscheinlich bereits erste Veränderungen bemerken. Hören Sie aber nicht zu früh auf, es ist wichtig dass Sie weiter üben, bis Ihr Ziel fest in Ihrem Unterbewusstsein installiert ist.
via: zeitzuleben.de Bild: flickr.com/POSITiv



Stöhn! Jetzt hecheln sie wieder die alten Schablonen durch, wie man mit zu wenig Geist mit seinem Geist spricht: in perfektionistischen Formeln. Wenn man das mit seinem Ehepartner versuchen würde, der tät einen früher oder später dafür mit der Bratpfanne durch die Wohnung jagen! Warum sind wir nur so bescheuert, und tun uns etwas an, was bei jedem anderen misslingen würde? Als Ich-kann-Schule-Lehrer frage ich mich, warum wir mit unserem Unbewussten nicht einfach mal NORMAL sprechen? Einfach normal. All die Talente in Dir könnten aufatmen: “Jetzt spinnt er scheints nicht mehr! Mal hören, was er sagt!” Dein Unbewusstes würde Dir wieder zuhören! Und vielleicht sogar antworten - wenn Du hinhörst. Wow! Nicht auszudenken, was möglich wird, wenn der Mensch normal wird!
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
@ Franz Josef: Schade, dass Frau Öllinger, die diesen Beitrag verfasst hat, nicht mehr in unserem Redaktionteam ist und Ihnen daher nicht persönlich antworten kann.
Die vorgeschlagenen “Schablonen” sind nicht Vorgabe sondern nur Beispiele und Vorschläge. Jeder Mensch muss natürlich selbst herausfinden, was bei ihm am besten funktioniert! Und dass man dabei eben auch ganz normal mit sich selber plaudern kann, ist ja nicht ausgeschlossen! ;-)
Vielen Dank aber für Ihren Hinweis auch im Namen unserer Leserinnen und Leser!