Sophie Hunger - Monday´s Ghost
Sie ist schüchtern, jung, hübsch und niemand weiß wirklich, wer sie ist - so menschenscheu gibt sich Sophie Hunger. Noch vor zwei Jahren war die 1983 geborene Schweizerin Emilie Jeanne-Sophie Welti, wie sie mit bürgerlichen Namen heißt, selbst in ihrer Heimat vollkommen unbekannt. Dann veröffentlichte sie ihr in Eigenregie produziertes Debütalbum „Sketches On Sea” und wurde zum bestgehüteten Geheimnis der Schweizer Musikszene.
Was damals begann findet nun bei „Monday’s Ghost”, ihrem aktuellen Album, die logische Fortsetzung. Doch Sophie Hungers neue Produktion ist unüberhörbar anders geworden, denn die Musik ist nur selten so radikal reduziert wie damals. Es ist vielfältiger und vor allem kräftiger instrumentiert. Die Sängerin, Gitarristin, Pianistin und Komponistin beschert uns Romantik ohne Pathos, Melancholie ohne Wehleidigkeit. Mit ihrer charismatischen Stimme lebt Sophie Hunger ihre Musik und zeigt uns wie betörend Intimität und Experimentierwillen klingen können.
Die Melodien, die Arrangements, die Atmosphäre - alles wirkt so natürlich und gleichzeitig so verwunschen. Auch wenn sie vielleicht so klingt, Sophie Hunger ist keine zweite Norah Jones, und auch Vergleiche mit Cat Power und Feist ehren, aber nur sie singt ihre Lieder mit einer Feinheit, unbedingtem Ernst und Eindringlichkeit, wie es selten zu hören ist. Man könnte sagen, diese Musik ist eine Offenbarung in folkiger Singer/Songwriter-Tradition, atmosphärischem Jazz, Indie-Pop und balladeskem Soul. Nicht umsonst wurde das Album „Monday’s Ghost” von Marcello Giuliani, der bereits mit Größen wie Étienne Daho, Jane Birkin, Henri Salvador und Erik Truffaz arbeitete, produziert.
Wer sie gerne live hören möchte: Es gibt 2009 nur einen einzigen Termin in Österreich und zwar am 28. April 2009, Spielboden in Dornbirn.
Im Programm von LoungeFM und hier zum Reinhören und Downloaden: ![]()
Label: Universal Music




