Marissa NadlerAuch große Künstlerseelen sind mal verloren und tauchen ab in Melancholie, und so findet man Marissa Nadler gern zu Hause, songsschreibend auf dem Fußboden bei einer Flasche Wein.

Es ist mittlerweile das viertes Album der schwermütigen Songschreiberin aus Boston, das schnell Vergleiche und Parallelen zu Joanna Newsom, Leonard Cohen, Hope Sandoval oder Kendra Smith ziehen lässt. Doch nur wenige Künstler und Künstlerinnen - darunter eben Marissa Nadler - haben die Gabe, tiefen Schmerz als etwas Schönes und Erhabenes darzustellen. Die träumerische Leichtigkeit der Arrangements, die filigrane Instrumentierung strahlen eine so berückende Schönheit aus, die selbst tiefster Trauer Trost entlockt und in eine wunderschöne Welt zu entführen vermag. Diese atmosphärische Musik gibt ihren Songs eine Zeitlosigkeit und die einmalige und unverkennbare Elfenstimme der 28-jährige Amerikanerin, die den Zuhörenden ganz unmittelbar anspricht und tief berührt, lässt träumen von Hoffnung.

Unterstützt wird Marissa Nadler auf diesem Album durch Simone Pace (Drummer von Blonde Redhead), Myles Baer (Black Hole Infinity), Multi-Instrumentalist und langjähriger, musikalischer Begleiter von Marissa, sowie ‘Farmer’ Dave Scher - ein Pedal Steel Gitarrist und Keyboarder, der schon mit Elvis Costello und Jenny Lewis zusammen gearbeitet hat und als Tourmitglied von Interpol unterwegs war.

Im Programm von LoungeFM und hier zum Reinhören und Downloaden: Marissa Nadler - Little Hells

Label: Kemado Records/Rough Trade

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