Gedächtnistraining, das Spaß macht
Michaela Ambos, 17. März 2009, Jetzt kommentieren
Genau so, wie wir unseren Körper mit Sport fit halten können, können wir unser Gehirn mit Denksport fit halten und so unsere Gedächtnis- wie auch unsere Konzentrationssleistung verbessern.
Und erfreulicherweise sind diese Denksport-Arten meist sehr unterhaltsam wie zum Beispiel Kreuzworträtsel oder Sudoku. Aber auch Brettspiele wie Schach und Memory sowie Strategie- und Videospiele fordern unser Hirn immer wieder neu.
Es gibt noch viele andere Dinge, die die Leistungen unseres Gehirns steigern können - noch dazu sind dies ganz simple Kleinigkeiten, die Sie jederzeit in Ihren Alltag einbauen können:
- In der Mitte des Tages erleben die meisten Menschen ein Leistungstief und konzentriertes Arbeiten fällt schwer. Ein kleiner Power-Nap von unglaublich kurzen sechs Minuten kann bereits helfen, dies zu überbrücken und die eigenen Batterien wieder aufzuladen. Denn wenn wir einschlafen werden neurobiologosche Prozesse gestartet - unabhängig davon, wie lange wir schlafen. Damit Sie jedoch nicht den ganzen Tag schlummernd verbringen: Nehmen Sie dabei Ihren Schlüssel in die Hand - sobald Sie wirklich tiefer schlafen, entspannen sich die Muskeln, Sie lassen den Schlüssel fallen und wachen von dem Geräusch wieder auf - erfrischt für den Rest des Arbeitspensums.
- Natürlich hat auch das, was wir zu uns nehmen Einfluss auf unsere Hirnleistung. Daher sollten wir uns auf Nahrungsmittel stürzen, die reich sind an Aminosäuren, Omega-3-Fetten, Mineralien sowie Vitaminen. Ein Klassiker dafür ist beispielsweise das Studentenfutter, das man sich mit ein paar Nüssen, Samen und getrockneten Früchten sogar leicht selbst zusammenstellen kann.
- Es scheint fast so, als würden wir ganz automatisch das Richtige machen beim Telefonieren: Noch aufmerksamer unseren Gesprächspartner gegenüber sein dank gleichzeitigen Kritzeleien. Zumindest laut folgender, aufschlussreichen Studie: Zwei verschiedenen Gruppen hörten den gleichen Text. Eine Gruppe sollte einfach nur zuhören, die zweite dabei vor sich hin zeichnen und malen. Letztere konnten sich viel besser und detaillierter an das Gehörte erinnern.
- Achten Sie mehr auf Details in Ihrem Umfeld. Wenn Sie jemanden kennenlernen, versuchen Sie sich an Gesichtszüge, Kleidung und Gestik ganz genau zu erinnern. Oder achten Sie auf alle möglichen Kleinigkeiten in einem Raum. Diese ständige Aufmerksamkeit hält Ihre Neuronen auf Trab.
- Sozial aktive Menschen haben auch bis in ein hohes Alter ein gutes Konzentrations- und Erinnerungsvermögen. Warum genau verstärkte Kontakte mit Freundeskreis und Familie sich hier so positiv auswirken ist noch nicht genau erforscht, aber wir freuen uns einfach zwei so angenehme Dinge miteinander verbinden zu können.
via: HealthMad, Bild: stock.xchng/ arte_ram



