James Yuill - Turning Down Water For Air
Was kommt heraus, wenn man José González mit Justice paart, sich von Radiohead beeinflussen lässt und einen Faible für die Verschmelzung von sanftem Folk mit elektronischen Beats hat? James Yuill, das Ein-Mann-Projekt aus dem südenglischen Eastbourne.
Die Musikpresse nennt diese Art der Musik Folktronica und das klingt bei James Yuill mal mehr, mal weniger eingängig aber immer überzeugend. Vor allem wenn er auf seinem Album „Turning Down Water For Air” Songs bereitstellt, die über die Liebe, das Leben, Veränderungen und Neuanfänge erzählen. Es ist ein überraschendes, höchst abwechslungsreiches Songmaterial, das mit Hilfe von hypnotischem Gitarrensound und synthetischen Beats den Weg zu uns findet. Manchmal klingt es nach Jeff Buckley dann wieder wie Nick Drake oder Sufjan Stevens, ist aber immer unverkennbar James.
Ein Beweis, dass sich Akustik und Elektro gegenseitig sanft unterstützen können. Eigentlich erschien das Album in England schon im Sommer 2007, bei uns wurde es aber erst mit Jänner 2009 veröffentlicht. Was uns natürlich sehr freut, denn wie hätten wir sonst je etwas von James Yuill erfahren, über den es im Web bislang wenig zu finden gibt. Über sich selbst schreibt James Yuill auf seiner MySpace -Seite: „Hello everybody. My name’s James. I make music on my laptop with my fingers and guitars and things and stuff.”
Label: Moshi Moshi/Cooperative/Universal


