Das Pixelhotel begreift sich als Hotel der anderen Art. Die einzelnen Zimmer sind nämlich verteilt über die ganze Stadt - in diesem Fall Linz an der Donau.

Pixelhotel

Hier liegt ein Zimmer in einem alten Geschäftslokal, dort ist eines in einer Hinterhofwerkstatt oder gar auf einem Schiff. Überall in der Stadt finden sich interessante aber ungenutzte Räume, die im Rahmen dieses Architekturprojekts für Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas zu Hotelzimmern umgebaut werden. Egal ob mitten im Wohnviertel, im Zentrum oder im Industrie- und Arbeiterbezirk. Denn alle Teile einer Stadt erzählen ihre Geschichte und das Pixel Hotel bringt diese seinen Gästen näher.

Pixelhotel

Ein Pixel ist die kleinste Einheit des Hotels. Es bietet den Komfort eines Hotelzimmers, für das Frühstück allerdings muss sich der Gast bereits das erste Mal außer Haus wagen, das kann er nämlich in den umliegenden Kaffeehäusern genießen. Auch für alle anderen kulinarischen Angelegenheiten sind er und sie gefordert, die Stadt mit Hilfe von Stadtplan und Tagesticket für sich zu entdecken. So werden die Linzer Lokale zum Speisesaal und die Viertel-Beisln zur Hotelbar mit lokalem Kolorit.

Das Pixel im Hof sowie das Pixel in der Textilpassage und das Pixel in der Galerie liegen beispielsweise mitten im Herzen von Linz. Sie sind umgeben von Museen, wie dem Lentos Kunstmuseum Linz, dem Ars Electronica Center und dem Offenem Kulturhaus Oberösterreich, den Programmkinos City und Moviemento mit jeweils angeschlossenen Bars und Restaurants.

Im Pixel am Wasser liegt Ihnen eine Seite von Linz zu Füßen, die sich nur dort, im Hafenbecken von ihrer schönsten Seite zeigt. Wilde Industrieromantik gepaart mit Donauauen und einem unvergleichlichen Blick auf den Pöstlingberg. Hier haben Sie die einmalige Gelegenheit auf einem Donauschiff zu übernachten und am nächsten Morgen entlang der Donau ins Zentrum zu spazieren.

Alle Räume brauchen den Vergleich mit so manchem Design-Hotel wirklich nicht zu scheuen. Kreativ und mit viel Liebe zum Detail wurden diese ausgestattet - da steht dann schon einmal ein alter Wohnwagen mitten im Zimmer, quasi als Mini(Maxi?)-Bar umfunktioniert.

Bilder: Dietmar Tollerian / Pixel Hotel

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