Gute Laune-Lebensmittel
Wie fühlen Sie sich denn heute? Vielleicht etwas antriebslos, müde oder gar missmutig? Sie befinden sich in bester Gesellschaft denn der Grund für die weitverbreitete Winderdepression ist der schlichte Mangel an Sonnenschein. Daher hat unser Körper weniger Möglichkeit das Hormon Serotonin zu produzieren, deren Ausmaß verantwortlich ist für unsere jeweilige Gemütslage. Aber mit ein paar ausgewählten Lebensmitteln können Sie diese seelische Schieflage leicht wieder ausbalancieren.
Serotonin ist zum Beispiel in Bananen, Ananas, frischen Feigen, Papaya und Avocados enthalten. Jedoch kann das mit der Nahrung aufgenommene Serotonin nicht direkt seine Wirkung entfalten. Viel effektiver sind hier Nahrungsmittel, die unseren Körper dazu animieren, Tryptophan zu produzieren, woraus wiederum im Gehirn Serotonin gebildet wird.
Gute Tryptophan-Lieferanten sind Cashewkerne, Paranüsse, Amaranth, Dinkel, Topfen, Käse, Weizenkeime und Produkte aus Sojabohnen. Gewürze verfeinern nicht nur Gerichte sondern können wahrlich auch dem Alltag Würze verleihen: Chili, Pfeffer, Curry, Zimt, Nelken, Muskat, Ingwer, Basilikum, Thymian, Koriander, Sternanis sowie Rosmarin gelten allesamt als Stimmungsheber.
Und ideal in der kalten Jahreszeit: Kakao - warm, wohlig und süß. Und dank dem in der Kakaobohne enthaltenen Theobromin auch glücklich machend. Aber so eine Tasse voll mit schokoladigem Glück wirkt auch deshalb so gut, weil wir oft wundervolle Kindheitserinnerungen damit assoziieren.
Denn die Gefühle, die wir mit unserem Essen verbinden, spielen ebenso eine große Rolle. Genießen Sie daher Ihr Essen, lassen Sie sich Zeit, lassen sie den verschiedenen Geschmacksrichtungen die Möglichkeit sich zu entfalten. Zelebrieren Sie Ihre Mahlzeiten und vor allem: Freuen Sie sich darauf.
via: Speising.net, Bild: stock.xchng/ Vjeran Lisjak




Welche Rolle die Erinnerung spielt:
Wenn der Weg nach Hause uns durch Schnee und Regen führt und die nasse Kälte durch die Kleidung dringt, dann kommt die Erinnerung hoch: Früher wurden wir nach einem solchen Tag zu Hause mit einer dampfenden Portion Milchreis mit Apfelmus und Zimt oder einer heißen Suppe empfangen. Sowohl der Duft, als auch die wohlige Wärme, die nach dem ersten Bissen den Körper durchströmte, gab uns ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit.
Sinnesreize welche über Nase und Zunge aufgenommenen werden, wirken auf das limbische System im Gehirn, dem Gefühlszentrum. Alle unsere Emotionen und Empfindungen werden dort gesteuert: Freude und Ängste, gute und schlechte Laune.
Frische Luft und Bewegung:
Zu wenig Licht macht müde, denn der Körper steigert bei Lichtmangel die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Da Melatonin aus Serotonin gebildet wird, sinkt der Serotonin-Spiegel und damit die gute Laune. Was sich beim Menschen als „Heißhunger auf Süßes“ äußert, dient als Ausgleich des bei Dunkelheit fehlenden, stimmungsaufhellenden Botenstoffs Serotonin. Denn sobald helles Licht auf die Netzhaut im Auge fällt, wird die körpereigene Produktion dieses Gute-Laune-Machers angekurbelt und die Melatoninbildung eingestellt. Werden also die Tage kürzer und die Dunkelheit länger, wie es in den nördlichen Breiten im Winter der Fall ist, sinkt der Serotininspiegel - und mit ihm die gute Laune!