Schnelles Gehirnzellentraining für einen Kreativitätsschub zwischendurch
Michaela Ambos, 05. Januar 2009, Jetzt kommentieren
Versuchen Sie doch morgen einmal mit geschlossenen Augen, beziehungsweise im Dunklen zu duschen oder sich an- und auszukleiden. Durchaus eine spannende Erfahrung? Ganz bestimmt. Aber auch das Geheimrezept für ein überaus wirkungsvolles Gehirntraining.
Denn simple Veränderungen in Ihrem Alltag oder ungewohnte Abwandlungen von gewohnten Tätigkeiten - also für Ihre Wahrnehmung unvertraute Szenarien und Sinnesempfindungen - können zu neuen Denkmustern führen und fördern somit Kreativität und Konzentrationsfähigkeit.
Der Neurobiologe Lawrence Katz erfand hierfür den Begriff „Neurobics” und entwickelte Alltagsübungen, die das Gehirn vom Routinedenken abbringen sollen:
- Führen Sie die morgendliche Routine zur Abwechslung mit der linken Hand durch, oder als Linkshänder dementsprechend mit der rechten - planen Sie dann allerdings zur Sicherheit ein paar Minuten mehr in der Früh ein.
- Oder nehmen Sie beim Essen einfach mal das Messer in die linke und die Gabel in die rechte Hand.
- Tragen Sie bei einer gewohnten Tätigkeit Ohrstöpsel - die anderen Sinne werden versuchen, den Hörverlust auszugleichen.
- Aber auch Computer-Spiele wie Mahjongg bieten Abwechslung für Ihre grauen Zellen und können so die Konzentration steigern. Somit haben wir Ihnen auch die perfekte Ausrede geliefert.
- Apropos - in die Kategorie fällt natürlich auch der Power-Nap: Nach nur 6 Minuten Schlummer wird die Gedächtnisleistung klar erhöht.
- Oder wie wäre es vor dem nächsten wichtigen Meeting mit ein bisschen Augenrollen zwischendurch? Blicken Sie 30 Sekunden lang bewusst hintereinander nach ganz rechts, unten, ganz links und oben. So können Sie Ihre Merkfähigkeit deutlich verbessern. Schnell gemacht und überaus effektiv.
via: Focus.de


