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Man ist, was man hört

Von Michaela Ambos am 9. September 2008

Musikgeschmack und Persönlichkeit sind eng miteinander verwoben, bestätigt eine Umfrage unter mehr als 36.000 Menschen weltweit. Die Untersuchung, durchgeführt von Professor Adrian North , Mitglied der Heriot-Watt University, ist damit die größte, die je in dieser Art durchgeführt wurde.

Hierfür wurden die Partizipierenden zunächst zu Aspekten ihres Charakters befragt und im zweiten Schritt über ihre musikalischen Vorlieben. Und hier kam es immer wieder zu signifikanten Übereinstimmungen innerhalb der diversen Genres.

Man ist, was man hört

Erstaunlich zum Beispiel, dass laut Adrian North Klassikliebende sehr viel mit Hard Rock-Fans verbindet. Und diese hätte man nun vom handelsüblichen Klischee her wohl nicht unterschiedlicher einschätzen können.

Menschen mit einer Vorliebe für Jazz beispielsweise sind meist selbstbewusst, kreativ, aufgeschlossen und locker. Easy Listening Hörer und Hörerinnen haben ebenso ein gutes Selbstbewusstsein, sind zudem fleißig, offen, sanft und entspannt.

Wird bevorzugt Indie-Musik gelauscht, beschreiben sich die Menschen innerhalb der Untersuchung als wenig selbstbewusst und unmotiviert, aber überaus kreativ. Rap hingegen scheint für immenses Selbstbewusstsein und extreme Kontaktfreudigkeit zu stehen.

Wer sich für weitere Musikrichtungen interessiert, findet hier eine kleine Zusammenfassung: Musikgenres und die zugehörigen Persönlichkeitsmerkmale

Übrigens, die Studie wird noch weiter geführt und es kann jeder online teilnehmen: www.peopleintomusic.com

via: The Independent; Foto: flickr/ stijnbokhove + *L*u*z*a*