SchlafpositionenNatürlich kann man in fast jeder Position irgendwie schlafen. Aber dann fühlt man sich am nächsten Morgen auch nur irgendwie. Zum Glück verbringen wir allerdings doch den Großteil unserer Nächte in der Horizontale und in unserem bequemen Bett. Doch auch hier kann die Schlafgewohnheit durchaus enorme Unterschiede in der Schlafqualität ausmachen.

Auf der Seite liegend, den Kopf leicht nach vorne geneigt und die Beine angewinkelt - ein Fötus macht es beispielhaft vor - wird als die optimalste Schlafposition bezeichnet. Durch die Wölbung des Rückens wird die Wirbelsäule entlastet. Die Atmung wird durch nichts behindert, der Organismus wird also mit genügend Sauerstoff versorgt. Ein festes, nicht zu hohes Kissen unter dem Kopf ist dabei wohltuend für die Schultern. Ein weiteres Kissen zwischen den Knien kann die Vorteile noch steigern, denn so werden zudem noch die Hüften entlastet.

Eine für die Wirbelsäule ungünstige Stellung ist es, auf dem Bauch zu liegen. So kann sogar ein gewisser Druck auf die Lunge ausgeübt werden, wodurch die Atmung erschwert wird. Wenn es dennoch Ihre Lieblingsposition sein sollte, platzieren Sie ein Kissen unter der Hüfte sowie dem unteren Bauchbereich, um dies wieder auszugleichen.

Auf dem Rücken schlafend, kann ebenso ein Polster unter dem Kopf sowie unter den Knien die Rückseite entlasten. Völlig flaches und gerades Liegen ist eigentlich völlig unnatürlich: Die Wirbelsäule ist gleich drei Mal gekrümmt. Übrigens, das allseits so beliebte Schnarchen entsteht ebenso fast nur in dieser Schlafhaltung.

Die Art und Weise, wie wir uns zur Ruhe legen ist durchaus etwas sehr persönliches. Solange man sich wohl fühlt, gibt es auch nicht wirklich eine falsche Form zu schlafen. Aber manchen Forschenden zufolge, sind manche Stellungen noch besser als andere. Also warum nicht das eigene Wohlbefinden wie im Schlaf verbessern?

via: because you value your body; Foto: flickr/ René Ehrhardt

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