Schön und glücklich durch BierAber nein, wo denken Sie hin? Wir beziehen uns jetzt nicht auf Vokabeln wie „schöntrinken” oder Phrasen wie „Bier formte diesen schönen Körper”. Wir meinen das tatsächlich ernst. So halbwegs zumindest.

Sie wissen ja bestimmt bereits, dass Bier überaus nährstoffreich ist. Jedoch dass man den Gerstensaft auch zu Wellnesszwecken einsetzen kann, ist Ihnen vielleicht neu. Dabei wurde er schon im Mittelalter zur Entspannung gereicht. Und dies nicht nur in kleinen Trinkgefäßen, denn man sollte darin baden. Mit einen paar Ölen versetzt wirkt ein Hopfenbad entspannend und verwöhnt die Haut.

Auch die Haare können vom Bierkonsum profitieren: Die im Getränk vorhandenen Mineralstoffe und Vitamine kräftigen das Haar und versorgen es mit einem gesunden Glanz. Jedoch eher in der externen Anwendung (Es tut uns leid - aber zu den Vorteilen beim kulinarischen Genuss kommen wir noch - lesen Sie ruhig weiter): Eine Bierspülung stärkt vor allem feines Haar und verleiht mehr Volumen. Und keine Angst: Der Biergeruch verfliegt nach wenigen Minuten.

Ein Tipp für Mutige und alle, die kein Haarspray zur Hand haben: Nach der Haarwäsche einfach ein Glas Bier über das Haar verteilen, nicht ausspülen und die Haare anschließend wie gewohnt stylen. In der Redaktion befand sich jedoch bedauerlicherweise niemand, der oder die dies im Dienste des investigativen Journalismus testen wollte.

Ein weiterer Bonus: Biertrinken (wir halten unser Wort) sorgt für reine Haut. Der hohe Anteil an den Vitaminen Pantothensäure, B3 und Niacin regt den Stoffwechsel der regenerierenden Hautschichten an und fördert sowohl die Kollagenbildung als auch die Pigmentbildung. Und so wird die Haut glatt und geschmeidig.

Soviel zur Schönheit. Wie sieht es nun mit dem in der Überschrift angekündigten Glücksgefühl - jenseits des Alkoholdeliriums - aus? Bier ist, in der für uns sehr erfreulichen Lage, den Abbau von Tryptophan zu mindern. Dies ist insofern von Bedeutung als diese Aminosäure die Verfügbarkeit des Glückshormons Serotonin steigert. Eine Depression kann man so natürlich nicht bekämpfen, aber leichte Unstimmigkeiten infolge Tryptophan-Abbaus kann ein Bierchen gelegentlich schon bessern.

Das sollte selbstverständlich keineswegs ein Aufruf zum übermäßigen Alkoholgenuss sein, denn alkoholfreies Bier hat genau diesselbe Wirkung.

Und wir setzen noch eins drauf: Sogar vor Schnupfen kann uns das Wundermittel schützen: Wer heißes Bier trinkt, bekommt nicht so schnell eine Erkältung. Der warme Gerstensaft fördert die Durchblutung, erleichtert das Atmen, hilft bei Gliederschmerzen und stärkt das Immunsystem. Zum Beispiel das Bier in einen Topf gießen, vier Löffel Honig dazu und dann erhitzen. Tja, wir versuchen es mal mit einem: Prost!

Sehen Sie? Alles völlig ernstgemeint und profund.

via: nurbier.de, Foto: stock.xchng/Meliha Gojak

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