virtueller SpiegelDas lange Warten der geduldigen Begleitpersonen vor Umkleidekabinen hat vielleicht bald ein Ende. Möglich macht dies ein virtueller Spiegel, den Forscher und Forscherinnen des Berliner Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin Ende August erstmals der Öffentlichkeit vorstellen wollen.

Per Knopfdruck kann man damit ohne Aus- und Anziehen sehen, ob einem das Kleidungsstück in rot oder grün, gestreift oder doch mit kurzen Ärmeln besser zu Gesicht steht. Einfach mit dem ausgewählten Kleidungsstück vor einem Display aufstellen, über dem eine Kamera angebracht ist. Die Kamera filmt die Person und registriert die Bewegung der Kleidung - die Bildverarbeitung erfolgt dabei in Echtzeit. So hat der oder die Probierende den Eindruck, jede Bewegung und jeder Faltenwurf spiegelt sich direkt auf dem Display wider, wie bei einem richtigen Spiegel.

Über ein Touchscreen können daraufhin die verschiedenen Designvarianten und Farben des Kleidungsstücks ausgewählt werden, die dann wie bei Computergrafiken auf den virtuellen Stoff projiziert werden.

Bleibt die Frage, ob durch so eine erfreuliche Spielerei die Wartezeit für Draußengebliebene nicht erst so richtig anfängt.

via: Innovationsreport; Foto: flickr/ jenschapter3

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