Glück als Unterrichtsfach
Die Schule rangiert in der Beliebtheit bei Kindern ungefähr so hoch wie der Besuch beim Zahnarzt. Die Umfrage, die dieses Ergebnis publik machte, veranlasste den Heidelberger Oberstudiendirektor Ernst Fritz-Schubert das Fach „Glück” an seiner Schule einzuführen.
Seitdem hat sich für einige Schülerinnen und Schüler viel geändert, denn sie haben tatsächlich auf einmal Spaß am Lernen: Sie entwickeln Kreativität beim Lösen von Aufgaben, übernehmen Verantwortung, entdecken und entfalten Interessen und Begabungen, entwickeln ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit und müssen in bestimmten Aufgabenstellungen andere Menschen für sich gewinnen oder Konflikte lösen.
Die zentralen Ziele des Faches „Glück” sind es, Zufriedenheit, Wohlbefinden, Selbstsicherheit und Selbstverantwortung zu erlernen. Darüberhinaus soll auch ein Bewusstsein geschaffen werden, wie sich eine gesunde Ernährung auf die Stimmung auswirkt oder wie Sport hilft, sich im eigenen Körper wohlzufühlen.
Unter diesen fortschrittlichen Voraussetzungen, würde man sich fast wünschen, selbst wieder zur Schule gehen zu müssen. Oder dürfen? Bleibt nur mehr die Frage, was passiert, wenn man in „Glück” ein Nicht Genügend kassiert?
via: Spiegel online, Foto: stock.xchng/ Fernando Weberich




Ich habe zu dem Thema soeben noch eine Presseschau erstellt.
Gibt es das Schulfach Glück auch schon in Österreich?
Unseres Wissens nach leider noch nicht! Aber wir hoffen, dass das Vorbild bald Schule macht - im wahrsten Sinne des Wortes!