Probleme beim Einschlafen? Jetzt nicht mehr!
Michaela Ambos, 04. August 2008, Jetzt kommentieren
Jeder Mensch benötigt eine gewisse Menge an Schlaf. Sicherlich ist das Ausmaß dessen, bei jedem Individuum unterschiedlich, aber wird auf Dauer zu wenig oder unruhig geruht, fühlt man sich unausgeglichen, es mangelt an Konzentration und Freude - man ist einfach müde.
Wir haben hier ein paar Tipps für Sie gesammelt, wie Sie sich von diesem Gefühl befreien können und wieder entspannt durchschlafen können:
- Einer der häufigsten Gründe eines gestörten Schlafes sind Sorgen. Die meisten von uns kennen es, mitten in der Nacht aufzuwachen, weil etwas in der Arbeit noch nicht erledigt wurde, es Streit in der Familie gibt oder Ähnliches. Bewahren Sie ein Notizbuch neben Ihrem Bett und schreiben Sie das Problem nieder, das Ihr Hirn martert. So haben Sie schriftlich fixiert, worum Sie sich am nächsten Tag kümmern müssen, anstatt es in allen Variationen zur nächtlichen Stunde durchzuspielen.
- Achten Sie auf Routine. Denn Ihr Organismus arbeitet streng danach und wird es Ihnen danken, wenn Sie ihn unterstützen. Halten Sie konsequent die Zeiten ein, zu denen Sie schlafen gehen beziehungsweise wieder aufstehen - egal ob es sich um Arbeits- oder Urlaubstag handelt. Erfinden Sie Ihr eigenes kleines Ritual, bevor Sie zu Bett gehen. Ein gutes, Buch, eine Tasse Tee - geben Sie Ihrem Körper damit das Signal, dass es Schlafenszeit ist.
- Verschaffen Sie sich Kühlung beziehungsweise ziehen Sie Socken an, sollte Ihnen kalt sein. Sie sollen sich wohl fühlen.
Sollten Sie sich bereits im Bett hin und her wälzen und der Schlaf will und will nicht kommen, bleiben Sie nicht frustriert im Bett liegen. Stehen Sie auf, lenken Sie sich ab und tun Sie etwas Entspannendes, wie lesen oder sanften Klängen lauschen. Oder:
- Atmen Sie so tief und langsam, wie Sie können.
- Strecken Sie jedes Glied Ihres Körpers.
- Gähnen Sie.
- Strecken Sie mehrmals Ihre Zehen.
- Trinken Sie etwas Warmes. Warme Milch, ein altbekannter Ratschlag, enthält Melatonin und Trytophan, die den Schlaf begünstigen. Zudem hat es einfach etwas beruhigendes und vertrautes - allein der Geruch kann schon entspannen.
- Sagen Sie sich selbst: „Ich muss jetzt aufstehen.” Stellen Sie sich vor, dass Ihr Wecker läutet und Sie Zähne putzen, sich anziehen zur Arbeit gehen müssen. Oft ist diese Vision so ermüdend, dass Sie einschlafen.
- Sollten Sie dennoch nicht schlafen können, verstehen Sie die nun verfügbare Zeit als willkommene Gelegenheit. Machen Sie Dinge, die in Ihren normalen Zeitplan keinen Platz gefunden haben und freuen Sie sich über das, was Sie erledigen konnten.
Foto: via stock.xchng/ Georgios Wollbrecht


