Finger-Yoga
An der Spitze eines Fingers befinden sich etwa 4000 Nervenfasern, die im Kontakt mit den Organen und dem Zentralnervensystem stehen. Finger-Mudras (eine Art Yoga-Übung der Finger) wirken auf dem Weg der Akupressur und können uns helfen, uns rasch und unkompliziert gut zu fühlen. Im Prinzip versteht man darunter bestimmte Finger- und Handstellungen. Überall, in der Bahn, im Auto an der roten Ampel, im Büro oder beim Warten an der Kassa können Sie sich so neue Kraft oder Entspannung holen. Sie sind leicht durchführbar und werden Ihnen sicher schnell von der Hand gehen.
Hier gleich ein paar Beispiele:
Das Pran-Mudra erhöht die Vitalität, reduziert Müdigkeit und Nervosität, schenkt Durchhaltewillen und Durchsetzungskraft sowie gesundes Selbstvertrauen. Um diese Wirkung zu erzielen, legen Sie die Spitzen von Daumen, Ringfinger und kleinem Finger aufeinander, die übrigen Finger werden gestreckt. Mit rechter und linker Hand.
Jnana-Mudra: Das Universalhilfsmittel, das geistige Spannungs- und Unordnungszustände verbessert, zudem Gedächtnis und Konzentration fördert sowie zu einem „klaren Kopf” verhilft. Die Daumen berühren die Zeigefingerspitzen, die anderen Finger sind gestreckt. Mit beiden Hände, welche locker auf den Oberschenkeln liegen, ausführen.
Rudra-Mudra: Gegen Verspannungen jeglicher Art oder wenn Sie sich erschöpft fühlen. Sie legen die Spitze des Daumens, des Zeigefingers und des Ringfingers aneinander. Die übrigen Finger sind locker gestreckt. Mit rechter und linker Hand.
Vajra-Mudra: Bei Antriebslosigkeit bringen Sie damit Ihren Kreislauf in Schwung. Drücken Sie den Daumen an die Seite des Mittelfingernagels, den Ringfinger an die andere Seite des Mittelfingernagels und den kleinen Finger an die Seite des Ringfingernagels. Der Zeigefinger ist locker gestreckt. Mit rechter und linker Hand.
Uttarabodhi-Mudra: Sie wollen sich entspannen oder brauchen eine gute Idee? Halten Sie beide Hände auf Magenhöhe, die Zeigefinger und die Daumen liegen aufeinander. Die Zeigefinger schauen nach oben, die Daumen nach unten.
Hakini-Mudra: Sie möchten sich an etwas erinnern, den roten Faden wiederfinden, müssen sich für längere Zeit auf etwas konzentrieren oder benötigen gute Einfälle? Legen Sie alle Fingerspitzen aufeinander. Überkreuzen Sie Ihre Beine nicht.
Sie sollten bei allen Übungen auf eine aufrechte Haltung achten, die Hände entspannen und nur leichten Druck auf die Finger ausüben. Die Anwendung kann mehrmals täglich für einige Minuten erfolgen, 5 Stunden Pause sollten eingelegt werden, falls Sie noch ein anderes Mudra ausführen wollen.
via: Human Focus



