Lernen glücklich zu seinDie BBC machte die Probe aufs Exempel und ein paar der Tipps und Tricks des Happiness-Workshops von Robert Holden möchten wir Ihnen hier vorstellen:

So produziert Ihr Körper Glücksstoffe

Sorgen Sie dafür, dass Sie jeden Tag mindestens eine halbe Stunde normale körperliche Bewegung haben, am besten an der frischen Luft. Geeignet ist Radfahren, Spazierengehen, Gartenarbeit, Joggen oder irgendeine Sportart, die Ihnen Spaß macht. Die Glücksforschung weist darauf hin, dass durch Bewegung Beta-Endorphine im Körper freigesetzt werden. Diese körpereigenen Stoffe steuern die Informationsübermittlung zwischen den Nerven- und Gehirnzellen und haben eine dem Opium verwandte Wirkung: Depressive Stimmungen werden vertrieben, das Schmerzbewusstsein sinkt. Die ideale Betätigung ist Tanzen, da die positive Wirkung von Musik mit Bewegung im Idealfall auch noch mit sozialen Kontakten verbunden wird.

Viele Glücksexperten raten dazu, wenigstens einmal pro Monat so früh aufzustehen, dass Sie aufs freie Land hinausfahren und den Sonnenaufgang erleben können. Weitere Endorphin-fördernde Aktionen: Morgens barfuß im nassen Gras laufen (Kneipps gutes altes „Tautreten”), Schwimmen unter freiem Himmel (See, beheiztes Freibad) oder Stille in der Natur genießen.

Lächeln Sie sich gesund

Beginnen Sie jeden Tag mit einem Lächeln vor dem Spiegel. Das klingt auf den ersten Blick albern, ist aber bestens erforscht und in seiner positiven Wirkung nachgewiesen. Ein richtiges Lächeln (bei dem die Backen- und die Augenmuskeln angezogen werden) signalisiert dem Gehirn: Es gibt Grund für gute Laune! Die Grunderkenntnis dieser als „facial feedback” bezeichneten Technik: Die Simulation eines Gefühls kann das Gefühl selbst erzeugen.

Lachen ist erst recht gesund, denn es impliziert körperliche Schwerstarbeit, mit insgesamt über hundert beteiligten Muskeln - von der Gesichtsmuskulatur bis zur Atemmuskulatur. Bei vollem Lachen wird der ganze Körper erfasst: Der Kopf wird bewegt, der Körper biegt und krümmt sich. Dabei wird deutlich tiefer geatmet als sonst. Die Körperzellen werden mit mehr Sauerstoff versorgt und die Bronchien durchlüftet, Verbrennungsvorgänge befördert, Muskeln entspannt sowie Herz und Kreislauf angeregt.
Gleichzeitig unterstützt Lachen Heilungsprozesse im Körper. So bremst beispielsweise das Gehirn beim Lachen die Produktion von Stresshormonen wie Adrenalin und Kortison. Anspannung und Stress werden wie durch ein Sicherheitsventil abgelassen. Wir fühlen uns sofort besser.

Schlafen Sie sich glücklich

Wer in der Nacht gut und tief schläft, steigert seine Glücksfähigkeit. Dabei helfen ein paar einfache Regeln: Keine schweren Speisen zum Abendessen, keinerlei Essen nach 20 Uhr, notfalls vor dem Zubettgehen ein Beruhigungstee oder ein Glas warme Milch, ein festes Einschlafritual, gut lüften, eventuell eine Kuscheldecke.

via: simplifyyourlife.de + Welt online, Foto: stock.xchng/ Gözde Otman

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